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Wenn es im Sommer heiss und jeder kühle Wind am Abend willkommen ist, scheinen Gedanken über die Heizung Verschwendung zu sein. Mit den tieferen Temperaturen im Herbst und spätestens mit dem ersten Schnee, wenn dann die Heizung einwandfrei laufen soll, ist es aber dafür zu spät.
Jede Heizung muss unterhalten werden – und das geschieht am besten dann, wenn man sie nicht braucht. Jede Heizung kommt ins Alter – und spätestens dann gilt es, über deren Ersatz nachzudenken. Deshalb ist es ratsam, die Heizung im Sommer zu sanieren und sich mit neuen Technologien auseinanderzusetzen, um die Umwelt zu schonen und Heizkosten zu sparen. Dabei stellt sich die Frage, welche Heizung sich am besten eignet. Da Öl- und Gasheizungen auf fossile und somit endliche Brennstoffe angewiesen sind und damit eine grosse Import-Abhängigkeit vom Öl- und Gasmarkt besteht, grosse Mengen Emissionen, insbesondere CO2 produziert und damit eine klimabeeinflussende Wirkung erzielt wird, ist diese Technologie nicht zukunftsfähig. Da helfen auch kondensierende Kessel und dergleichen technische Spielereien nicht weiter.
Grundsätzlich sollte also bei einer neuen Heizung auf erneuerbare Energien gesetzt werden, um so die Umweltbelastung möglichst gering zu halten. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten, die im Einzelfall abzuklären sind, wie z.B.:
- Holzpellets, auch in Kombination mit Sonnenkollektoren (siehe Holzpellets und Solarkollektoren)
- Erdsonde
- Wärmepumpe (da stromabhängig aber vernünftigerweise nur kombiniert mit Sonnenkollektoren).
Mit erneuerbaren Energien setzt man auf einheimische Rohstoffe, ist unabhängig von internationalen Märkten, fördert die lokale Wertschöpfung und leistet einen Beitrag zum Klimaschutz.
Erkundigen Sie sich auf jeden Fall über Förderbeiträge, die bei Anlagen zur nachhaltigen Energienutzung beantragt werden können. Wie diese kantonal, oft sogar kommunal unterschiedlich geregelt sind, ist auf umweltnetz-schweiz.ch im Ratgeber unter Förderung ersichtlich.
Mit diesen Tipps sparen Sie Energie und Heizungskosten und schonen die Umwelt: Stellt man die Heizung beispielsweise ein Grad zurück, kann 6% Energie eingespart werden. Wird die Raumtemperatur also von 22°C auf 20°C verringert, minimieren sich die Heizkosten bereits um 12%. Zudem kann die Temperatur in der Nacht abgesenkt und damit weiter Energie gespart werden. Um die Energie nicht unnötig zu verpuffen, sollten undichte Fenster und Türen unbedingt abgedichtet werden. Stosslüften ist wirkungsvoll und muss dem dauernd offenen Kippfenster vorgezogen werden. Selbstredend beginnt die Energieeffizienz und das Energiesparen mit der guten Isolation des Gebäudes.
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