Die akuten Umwelt- und Energieprobleme sind keineswegs gelöst....
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Die akuten Umwelt- und Energieprobleme sind keineswegs gelöst. Noch immer leiden wir unter zu starker Luftschadstoffbelastung, zu hohen Lärmimmissionen und insbesondere zu grossem Ressourcen- und Energieverbrauch und gefährden damit unsere Umwelt, unsere Lebensgrundlage und unsere Gesundheit. Die traditionelle Energiepolitik mit der Verbrennung fossiler Quellen zur Sicherstellung von Mobilität und Heizung ist -angesichts der Folgeerscheinungen- gescheitert, ebenso wie die Stromversorgung mit nuklearen Anlagen. Ein kontinuierlicher, politisch gestützter Umstieg auf eine emissions-, atom- und CO2-freie Energieversorgung ist dringend geboten. Dies kann nur mit einer grundlegenden Energiewende bzw. mit einem Umbau der Energieversorgung realisiert werden. Der Atomausstieg ist politisch beschlossen, aber wie soll es weiter gehen, ohne dass die Lichter ausgehen? Problemstellung Zwar sind die erneuerbaren Energien in aller Munde, aber leider herrscht in der Bevölkerung, bei Unternehmen und bei politischen Akteuren noch eine grosse Unsicherheit. Mangels Kenntnissen und aufgrund weitverbreiteter Vorurteile besteht eine grosse Zurückhaltung gegenüber den Möglichkeiten der erneuerbaren Energiequellen und attraktiven Effizienz-Massnahmen im Energieeinsatz. Noch werden diese heute viel zu wenig konsequent genutzt, obwohl auch öffentlich finanzielle Investitionsbeiträge bereitstehen. Nichtsdestotrotz gibt es einerseits bereits heute Technologien für eine umwelt-schonende und effizientere Energiegewinnung, bzw. -anwendung, und andererseits gibt es viele Möglichkeiten, mit effizienteren Geräten und Anlagen Energie zu sparen. Insbesondere kann im Haushalt vor allem in Küche und Waschraum mit modernen Geräten enorm viel Energie und Wasser gespart werden. Um die Hemmnisse zu überwinden und die Schwellenängste abbauen zu können, braucht es Informationen, Beratung und Motivation zu entsprechendem Handeln. Dazu sind vermehrt umfassende Anstrengungen notwendig.
(Foto: Warren Rohner) |