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Zersiedelung der Schweiz

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Wie das Bundesamt für Umwelt am 22. November 2010 mitteilt, steht die Landschaft der Schweiz unter Druck. Gründe dafür sind das Bevölkerungswachstum, steigender Wohnflächenbedarf, zunehmender Verkehr und eine teilweise ungeordnete Siedlungsentwicklung. Zwischen 1983 und 2007 ist der Anteil der Siedlungen von 6 auf knapp 8% der Gesamtfläche der Schweiz gestiegen. Die Zersiedelung habe zwischen 1990 und 2002 auf rund 15 % zugenommen. Die Bodenversiegelung sei fast um 30% gestiegen. Im Mittelland existiere seit 1996 kein Quadratkilometer Landschaft mehr mit absoluter Dunkelheit während der Nacht.

Dies zeigt, dass in den letzten Jahrzehnten die landschaftlichen Qualitäten - mit Auswirkungen auf die Lebensqualität, Biodiversität und den Tourismus - stetig abgenommen haben. Zwar seien noch 78% der Gewässerufer wenig beeinträchtigt und die Waldflächen haben sogar in der ganzen Schweiz zugenommen.

Wieso darf nun der Formel-1-Weltmeister Vettel in einem Landschaftschutzgebiet ein Schwimmbad und einen Tennisplatz bauen?

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