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Luftschadstoffe

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Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in Dübendorf EMPA betreibt im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU das Nationale Beobachtungsnetz für Luftfremdstoffe (NABEL). Die Stationen sind über das ganze Land verteilt und messen die Belastung an typischen Standorten (z.B. Strassen in Stadtzentrum, Wohngebiet, ländliche Station). Folgende Leitstoffe von nationaler Bedeutung und Verbreitung werden gemessen: Feinstaub, Ozon, Stickstoffdioxid, und Schwefeldioxid. Für diese sind in der Luftreinhalte-Verordnung LRV Immissions-Grenzwerte festgelegt.
Feinstaub PM10

Feinstaub ist ein Teil Schwebstaubs. PM steht für Pariculate Matter gemessen in Mikrometer μm. PM10 bezeichnet alle Partikel mit einem Durchmesser von weniger als 10 μm.

Die Belastung der Luft mit winzigen Staubteilchen ist heute eine der grössten Herausforderungen für unsere Luftreinhalte-Politik. In Städten und in verkehrsnahen Gebieten wird der Grenzwert von für Feinstaub häufig überschritten. Nach der LRV darf der Tagesmittelwert der PM10-Konzentration höchstens einmal pro Jahr den Grenzwert von 50 µg/m3 überschreiten.


Ozon

Die LRV legt fest, dass der 1 Stundenmittelwert der Ozonkonzentration höchstens einmal pro Jahr 120 µg/m3 überschreiten darf.


Stickstoffdioxid (NO2)

Die LRV legt fest, dass der Tagesmittelwert der Stickstoffdioxidkonzentration höchstens einmal pro Jahr 80 µg/m3 überschreiten darf.


Schwefeldioxid (SO2)

Die LRV legt fest, dass der Tagesmittelwert der Stickstoffdioxidkonzentration höchstens einmal pro Jahr 100 µg/m3 überschreiten darf.

Buchtipp

der-grosse-bluffEsoterik boomt. Im Fernsehen werden Karten gelegt, im Quartierverein gependelt, in den Verlagen Bücher darüber in Auftrag gegeben. Doch wohl nirgends ist...

Umweltantiquariat

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