Nachhaltige Mobilität – wo stehen wir und wohin müssen wir?

24 Sep 2012

Eine nachhaltige Verkehrsentwicklung ist für die Erhaltung unserer Lebensgrundlage zentral. Dafür hat die Europäische Mobilitätswoche mit zahlreichen Aktionen sensibilisiert und insbesondere auf die Bedeutung der Planung nachhaltiger Mobilität hingewiesen.

Vom 16. bis zum 22. September fand die Europäische Mobilitätswoche statt. Zahlreiche Städte und Gemeinden in verschiedenen Ländern haben in dieser Woche verschiedene Aktionen realisiert, die die Bürgerinnen und Bürger dazu angeregt haben, sich mit Mobilitätsthemen zu befassen – mit den Problemen, Chancen und Möglichkeiten einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung. Der Schwerpunkt dieses Jahres lag bei der integrierten Planung nachhaltiger Mobilität. Unter dem Motto „Moving in the right direction“ wurde auf die Bedeutung verkehrsplanerischer Unternehmungen und die Nützlichkeit der Erarbeitung ehrgeiziger Strategien zur Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung hingewiesen.

Zum Abschluss der Woche wurde im Rahmen der Aktion „in die Stadt – ohne mein Auto“ in verschiedenen Städten Teile der Zentren für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Damit ist die noch immer wichtigste Botschaft zum Ausdruck gekommen, dass nämlich die Ausweitung von Fussgängerzonen und das Umsteigen auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie das Fahrrad oder den öffentlichen Verkehr für die Zukunft unerlässlich sind. Das erfordert entsprechende Anreize und Verkehrsinfrastrukturen, die bei der Verkehrsplanung berücksichtigt werden müssen.

In der Schweiz hat zur besseren Akzeptanz und Steigerung der Attraktivität umweltschonender Mobilität etwa die in Zürich durchgeführte Aktion „multimobil unterwegs“ beigetragen. Dabei wurde aufgefordert, während eines Monats auf das Auto zu verzichten und sich stattdessen multimobil zu bewegen - mit dem öffentlichen Verkehr, Fahrrad, E-Bike oder mit Carsharing. Das Ausprobieren von Multimobilität über einen längeren Zeitraum half nicht nur alte Gewohnheiten zu überwinden und neue anzunehmen, sondern soll auch eine Signalwirkung auf die Bevölkerung ausüben. Nicht nur Politiker und Entscheidungsträger der Verkehrsplanung, sondern jede Person muss sich die Frage stellen, wo sie steht und wohin sie muss, um ihren Teil zur nachhaltigen Verkehrsentwicklung beizutragen.

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