Wer das ganze Jahr über frische Pilze geniessen möchte, kann ganz einfach im eigenen Garten oder gar zu Hause eine eigene Pilzzucht starten. Auf das passende Substrat und die richtige Pflege kommt es an.

Der Leitfaden des Bio-Gärtners zum Bodennahrungsnetz

Den Erfolg unserer Natur- und Biogärten messen wir vornehmlich daran, was über der Grasnarbe sichtbar wird. Es ist gleichwohl all das, was darunter liegt, das ihn möglich macht. Dieses Buch weist kundig und erfahren ins Bodennahrungsnetz ein.

Vor gut einem Monat fand die landesweite Vogelzählaktion „Die Stunde der Gartenvögel“ statt. Diese wird initiiert und ausgewertet von BirdLife Schweiz. 

Immer mehr Menschen bepflanzen Beete und Pflanzenkübel an scheinbar unmöglichen Orten. Dabei wird nicht nur der der Hinterhof oder der Stadtrand bestellt: Urban Gardening will alle vergessenen und unbenutzten Nischen in unseren Städten nutzen und zum Blühen bringen!

Da es vom Rüstabfall bis zum gebrauchsfertigen Humus ungefähr 9 Monate dauert, ist nun der ideale Zeitpunkt, um einen Komposthaufen für die Gartensaison 2021 anzulegen!  

Um das Bienensterben aufzuhalten, können wir auf unseren Grünflachen im Garten, an den Hausfassaden und selbst auf den kleinsten Balkonflächen ein Bienenparadies schaffen.

Die über 1000 Bienenarten in Europa spielen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung einer Mehrheit unserer heimischen Blütenpflanzen.
Zeit, mit ihren Lieblingsblumen Danke zu sagen!
Grundsätzlich sollten Sie beim Pflanzenkauf darauf achten, dass keine der Pflanzen mit Neonicotinoiden behandelt wurden. (Achten Sie hierfür auf das Biosiegel oder fragen Sie das Fachpersonal.) Dieses Nervengift ist äusserst toxisch für Insekten und somit auch für die Bienen. Die Gehirnprozesse der Bienen werden geschädigt und ihre Kommunikation und Navigation eingeschränkt. Ein weiteres Problem: Neonicotinoide verbleiben lange in der Natur, denn auch andere Pflanzen als die unmittelbar mit ihnen behandelten können diese Stoffe aus dem Boden wieder aufnehmen. Für einen naturnahen Garten gilt prinzipiell der Verzicht auf synthetische Substrate und alle Pestizide. Am liebsten mögen die Bienen Stauden, die möglichst von Frühling bis Herbst blühen und so ein reiches Pollen- und Nektarangebot bieten. Sie sollten ausserdem auf Stauden und Blumen mit gefüllten Blüten verzichten, denn diese enthalten keine Staubblätter, die Pollen produzieren. Ideal für kleine Flächen wie den Balkon ist der Anbau von Kräutern. Lassen Sie die Kräuter dann aber auch blühen, denn erst so sind sie eine attraktive Nahrungsquelle für viele Insekten! Einheimische Gehölze, gerade Obstbäume, sollten in einem grösseren Garten unbedingt vorhanden sein. Der Vorteil beim Obst- und Kräuteranbau: Nicht nur die Bienen finden Nahrung, sondern auch unsere Küche wird verfeinert. 
 
Standort #1: kleiner Balkon in den Bergen
- Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea
- Giersch (Aegopodium podagraria
- Barbarakraut (Barbarea vulgaris
- Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis
- Rot-Klee (Trifolium pratense)
Diese Bepflanzung ist in Töpfen möglich und zumindest Teile der Pflanzen sind essbar! 
 
Standort #2: Dachbegrünung in Zürich
- Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus)  
- Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris
- Weisser Steinklee (Melilotus albus
- Echte Kamille (Matricaria chamomilla
- Herbst-Milchkraut (Leontodon autumnalis
 
Standort #3: grosser Garten im Mittelland
- Salweide (Salix caprea
- Grossblättrige Weide (Salix appendiculata
- Traubenkirsche (Prunus padus
- Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
Die ersten 2 Arten sind wintergrün, die letzten beiden essbar. 
 
Standort #4: Hausfassade mit Kletterhilfe in der Hauptstadt 
- Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum
- Efeu (Hedera helix
- Zweihäusige Zaunrübe (Bryonia dioica
- Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba
 
Wie Sie sehen, gibt es für jeden Standort und jede Fläche die passenden Blütenpflanzen, um ein kleines Bienenparadies zu schaffen! Auf der Onlineplattform des Vereins Floretia bekommen Sie weitere Bepflanzungsvorschläge für ihre Garten- und Balkonlandschaften. Die Plattform gibt Überblick über eine grosse Auswahl an heimischen Wildpflanzen, die nach verschiedenen Parametern geordnet werden können. Zusätzlich bietet die Seite Pflegetipps und ergänzend dazu Anleitungen für Nisthilfen und unterstützende Strukturelemente. Die Förderung der Biodiversität in Stadt und Land war nie einfacher! 

 

 

Quellen und weitere Informationen:
Bienen.ch: Bienenweide
Floretia: Welche Wildpflanzen eignen sich für Ihren Standort?

 

Der Mensch verbaut durch seine Strassen und Häuser den Lebensraum der Tiere. Erschwerend kommt hinzu, dass auch das, was grün bleibt, nicht immer optimalen Lebensraum für unsere einheimischen Tiere bietet.

Der März ist der ideale Zeitpunkt, um das eigene kleine Gemüsebeet anzulegen. Auch ein Balkon oder das Fensterbrett reichen schon aus, um die Gärtnerherzen höher schlagen zu lassen.

Wild, frei und ungezähmt – das klingt so gar nicht nach der typischen Schweiz. Doch die Wildnis ist für unseren Planeten und die dazugehörigen Lebewesen (einschliesslich uns Menschen) unabdingbar. Vor allem auch in Städten soll wieder mehr Wildnis zugelassen werden.

Rollrasen ist praktisch für Eilige. Doch der Natur tut man damit keinen Gefallen. Nur schon die Herstellung ist alles andere als umweltfreundlich.

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