Nachhaltige Investments boomen. Die Anleger müssen sich nicht mehr zwischen ethischen Anlagen oder einer positiven Wertentwicklung entscheiden. Doch was hat sich geändert? Wie investiert man in umweltbewusste Unternehmen?

Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit

Die Wirtschaftshistorikerin Annette Kehnel zeigt uns in breitem Überblick, wie wir Menschen zur Nachhaltigkeit befähigt sind - und auch schon immer waren. Sie bricht damit nicht nur unser Geschichtsbild auf, sondern auch unser Verständnis der Funktion und Zielsetzung von Wirtschaft.

Fast 80% der Lebensmittel, welche Konsumenten und Konsumentinnen in der Schweiz in den Läden kaufen, stammen aus der Industrie und sind verarbeitet.

Klimaschutz für Unternehmen. Konkret. Nachhaltig. Wirksam.

Unternehmen nachhaltig(er) zu gestalten ist eine grosse und manchmal einschüchternde Aufgabe. Mit seinem Buch schafft Ferry Heilemann eine pragmatische, aber entschlossene Schritt-für-Schritt-Anleitung zur ökosozialen Verantwortung, überdacht mit einer verständigen Vision davon, wohin die Reise gehen soll.

Die Rodung von Regenwäldern durch die Palmölindustrie hat verheerende Folgen für die globale Biodiversität. Wer Palmöl vermeiden will, steht aber vor grossen Herausforderungen: In unseren Konsumprodukten ist es allgegenwärtig. Es sind deshalb einheimische Alternativen gefragt.

Fakt
Edelstahltrinkflasche haben in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Immer öfters ersetzen sie Ein- oder Mehrwegwegflaschen aus PET, Glas und Alu.
Edelstahl besteht in der Regel aus bis zu acht verschiedenen Metallen. Hauptbestandteile sind – neben dem Eisen – Nickel und Chrom. Der weltweit grösste Edelstahl-Produzenten ist China. Der Transportweg des Materials ist daher im Vergleich zu einer inländischen Glasproduktion lange. Die Produktion von Edelstahl verursacht inklusive Vorkette ein Treibhauspotenzial von ungefähr 4.53kg CO2/kg. Jedoch kann die Trinkflasche aus bis zu 80% legiertem Schrott hergestellt und somit die Verwendung von begrenzten Ressourcen minimiert werden. Zudem ist der Werkstoff zu 100% recyclingfähig und schliesst damit den Materialkreislauf. Viele Produzenten greifen bei der Herstellung ausserdem auf erneuerbare Energieträger zurück.

Folgerung
Edelstahl bildet eine gute Alternative zu anderen Mehrwegflaschen aus Plastik oder Glas. Im Gegensatz zu Plastikflaschen ist der langlebigere Edelstahlbehälter geschmacksneutral, schadstofffrei und hygienisch. Obwohl Glasflaschen im Schnitt einen kleineren CO2-Fussabdruck haben, so kann die Edelstahlflasche trotzdem bevorzugt werden, da sie nahezu unzerstörbar ist und auch hier eine längere Gebrauchsdauer erlaubt.

weitere Informationen:
Carbotech, A. G., & Basel, B.: Ökobilanz Getränkeverpackungen
Informationsstelle Edelstahl Rostfrei
Trinkflaschen im Vergleich

Alle Klimabausteine

Nachhaltige Fonds gewinnen in Deutschland und der Schweiz bei Anlegern immer mehr an Boden. Weltweit entdecken Investoren zunehmend Unternehmen mit CO2-armen Geschäftsmodellen für sich.

Warum wir Natur und Gesellschaft neu denken müssen

Ein tiefgreifender Wandel unserer Beziehungen zur nichtmenschlichen Natur ist eine Überlebensfrage. Das ist schnell gesagt, doch schwer umgesetzt. Fabian Scheidler geht der Herausforderung an die Wurzel, indem er das technokratische Weltbild, das die gegenwärtigen ökologischen Krisen verantwortet, sorgfältig demontiert und mit einer wissenschaftlich belastbaren, aber ungleich kooperativeren und integrativeren Kosmologie ersetzt.

Städte tragen zu einem wesentlichen Teil zum Klimawandel bei. Gleichzeitig sind sie durch seine Folgen den grössten Risiken ausgesetzt.

Die Nachhaltigkeit hat den Weg in den Finanzsektor gefunden. In Form von Ökofonds wird ein immer grösseres Geldvolumen in Unternehmen gesteckt.

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