Die Konsumentenpreise im öffentlichen Verkehr sind zwischen 2000 und 2017 um 36% gestiegen, während sie beim motorisierten Individualverkehr um 4% gefallen sind.
Das Normalangebot eines Zugtickets von Zürich nach Paris und zurück (mit Halbtax) kostet CHF 319.-.
Hin- und Rückflug der gleichen Strecke kriegt man insgesamt für CHF 147.-. Das ist weniger als die Hälfte des Preises für die Reise mit dem Zug.

Mit diesen Preisen werden falsche Anreize gesetzt, und zwar auf Kosten der Umwelt. Deshalb müssen dringend Konzepte wie beispielsweise eine CO2-Abgabe geprüft und eingeführt werden. Denn wer die Umwelt verschmutzt, soll auch dafür zahlen. So wird die Welt zwar nicht gerettet, aber es wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Es muss sich für breitere Bevölkerungsschichten lohnen, die nachhaltige Entscheidung zu treffen.

Der Mensch sucht stets nach der bequemsten Möglichkeit. Klar erreicht man die gewünschte Reisedestination mit dem Flugzeug schneller, und natürlich hat man im eigenen Auto mehr Privatsphäre. Wir müssen damit beginnen, uns über die Konsequenzen eines solchen Verhaltens klar zu werden. 

Quellen und weitere Informationen:
SBB.ch: ticketshop
skyscanner.ch: Flugtickets
co2abgabe.de: Konzept CO2-Abgabe

Mit grosser Macht kommt grosse Verantwortung. Hat mal jemand gesagt. War aber leider nur eine fiktive Figur. Wir sollten uns bemühen, das Zitat in die Realität zu übersetzen.

Mit jeder Tätigkeit beeinflussen Unternehmen ihre Umwelt, und ihre Produkte und Dienstleistungen sind Teil der Gesellschaft. Da die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeiten oft langfristig sind, müssen deren Folgen beachtet und hinterfragt werden. Die Unternehmen sind dafür zur Rechenschaft zu ziehen. Gibt es Grenzen für ihre Verantwortung – materielle, moralische, ethische?

Seit 2013 hat sich das jeweils in Winterthur jährlich im Herbst stattfindende Swiss Green Economy Symposium (SGES) zu einem Treffpunkt für nachhaltiges Wirtschaften etabliert. Der diesjährige Anlass stand unter dem Thema „Nachhaltige Gewinne“ und verstand sich als Raum und Umfeld für Dialog und Austausch von über 500 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Nachhaltig wohnen, nachhaltig reisen oder nachhaltig abnehmen- für alles, was wir heutzutage tun, gibt es eine sogenannt nachhaltige Variante. So lässt sich auch Geld mehr oder weniger nachhaltig anlegen.

Einstige Versprechen von Banken am Pariser Klimagipfel wurden in der Realität nicht umgesetzt. Die Investitionen in fossile Projekte stiegen letztes Jahr um insgesamt 11%.

Der Gemeinschaftskonsum erfreut sich in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit. Doch bringt die eigentlich gute Sache nicht nur Positives mit sich.

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