Energiestädte auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft

25 Feb 2011

Das Projekt „Energiestädte auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft" wurde vor rund einem Jahr lanciert. Es ist Teil des Bundesprogramms „EnergieSchweiz für Gemeinden" und ermöglicht es Städten, ihren Energieverbrauch mit dem Durchschnittswert von 6300 Watt zu vergleichen. Aus den 250 Energiestädten wurden sechs Pionierstädte ausgewählt, die sich beworben hatten.Bei diesem Vergleich wird der Verbrauch von fossilen Energieträgern wie Heizöl und Gas, von Treibstoffen, Strom und erneuerbaren Energien und Abwärmenutzung gemessen und berechnet.

Wie nun EnergieStadt Schweiz am 23. Februar 2011 mitteilt, hat Erstfeld unter den Pionierstädten Zürich, Buchs, Planken (FL), Erstfeld, Illnau-Effretikon ZH und Vevey am meisten Energie gespart.Die sechs Pionierstädte verbrauchen zwischen 20 und 40 Prozent weniger Energie. Mit 3400 Watt pro Kopf schnitten die Erstfelder am besten ab.

Die 2000-Watt-Gesellschaft sei keine Utopie und Hirngespinst, wie Michael Kaufmann, Vizedirektor des Bundesamtes für Energie, sagt. Ende der 60er Jahre habe der durchschnittliche Energieverbrauch nämlich in der Schweiz 2000 Watt betragen. Weltweit gibt es hingegen riesige Differenzen. Während die USA mit 12'000 Watt an der Spitze liegen, brauchen Menschen in Bangladesch nur rund 100 Watt.
Um das ehrgeizige Ziel einer 2000 Watt-Gesellschaft zu erreichen, bleibt noch viel zu tun!

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