Es geht auch ohne Atomstrom

16 Mär 2011

In Japan steht man kurz vor einem grössten anzunehmenden Unfall (GAU), weil - entgegen allen Beteuerungen - die Atomspromproduktion nicht vollständig beherrschbar ist. Auf einer siebenstufigen Skala wird die Schwere der Atomkatstrophe in Japan nun mit sechs eingestuft. Dies rückt den Unfall in die Nähe von Tschernobyl.

Wie 20Minuten gestern berichtete, gäbe es auch Alternativen zur Atomstromproduktion. Man könnte auf dem Balkon eigenen Strom produzieren. Möglich macht dies das Centre Suisse d'Electronique et de Microtechnique CSEM. 

CSEM hat nämlich ein Solar-Balkongeländer entwickelt, das bis zu 10 % des eigenen Energiebedarfs produziert. Wie Markus Wannemacher, Senior Project Manager bei CSEM Zentralschweiz zitiert wird, ist das eigene Kraftwerk auf dem Balkon die Zukunft der Sonnenenergie. Die Solar-Balkongeländer funktionieren folgender Massen: Zwischen zwei Sicherheitsplatten werden am Geländer Solarzellen montiert. Ein Wechselrichter wandelt die Sonnenenergie in Wechselstrom um, der direkt ins Stromnetz eingespeist wird. Wie Wannemacher weiter ausführt, sei die Montage sehr einfach und auch Laien könnten die Vorrichtung montieren. Eine Nachrüstung bei vorhandenen Geländern kostet unter 1000 Franken. Bei einem Neubau würden die Geländer etwa 50 Prozent mehr als ein modernes Geländer kosten.

10 Prozent eigener Strom mögen zwar wenig sei. Irgendwann, aber hoffentlich so schnell wie möglich, müssen wir mit der Produktion von  alternativer Energie beginnen, um den Atomstrom in der Schweiz beerdigen zu können.

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