Christina Imobersteg

Christina Imobersteg

Der Aktionsplan für die Umsetzung der Strategie Biodiversität Schweiz lässt auf sich warten. Viele Biodiversitätsfachleute wollen das nicht hinnehmen.

Auf Initiative des Europäischen Nachhaltigkeitsnetzwerks wurde die Europäische Nachhaltigkeitswoche (ESDW) ins Leben gerufen. Vom 30. Mai bis 5. Juni findet sie zum zweiten Mal statt. Die Schweiz beteiligt sich mit 44 Veranstaltungen.

Hand aufs Herz: Wir haben es nicht im Griff. Schon Jahrzehnte beklagen wir uns über die Zersiedelung. Sehen zu, wie da ein Acker, dort ein schönes grünes Plätzchen unter die Baumaschinen gerät. Bemühungen sind da; Abstimmungen zeigen die Bereitschaft der Bevölkerung, etwas dagegen zu unternehmen. Aber nichts scheint zu greifen.

Ein See übt grosse Anziehungskraft auf Erholungssuchende aus. An schönen Sonntagen ist er ein beliebtes Ausflugsziel für Baden, Segeln und Verweilen am Ufer. Das kann das Ökosystem an Grenzen bringen, aber nicht nur das.

Bei den Wertstoffsammelstellen kann einiges entsorgt werden: PET, Altpapier, Karton, Glas.... Was an den meisten Orten fehlt, ist die Annahme von Haushaltkunststoffen. Warum eigentlich?

Es ging Ende letzten Jahres durch die Presse: Im Calandagebiet sollen zwei Jungwölfe abgeschossen werden, weil sie zu viele Schäden anrichten. Das Bundesamt für Umwelt gab den Segen dazu; befristet bis 31. März 2016. Bereits vier Monate zuvor, hat der Kanton Wallis eine Abschuss-bewilligung in der Augstbord-Region erteilt. Das wirft Fragen auf. 

Die Fledermaus ist vielen Menschen nicht ganz geheuer und löst bei einigen bisweilen auch Ekel aus. So kursieren seltsame Geschichten über dieses zierliche Tier. Das einzige flugfähige Säugetier muss sich aber immer wieder zu Recht vor uns Menschen fürchten und nicht umgekehrt. Das ist auch der Grund, warum die Fledermaus bundesrechtlich unter Schutz steht.

Die Pflanze ist imposant: Sie wird bis zu dreieinhalb Meter hoch und trägt wunderschöne Blüten; verständlich, dass sie bei Gartenbesitzern beliebt ist. Sie erweist sich aber als sehr gefährlich für Mensch und Tier und darf inzwischen nicht mehr angepflanzt werden. Sie hat allerdings schon längst die Gärten verlassen und wächst wild an Bachufern, Wald- und Wegrändern.

Lämmergeier wurde er einst genannt, weil er angeblich Lämmer raube. Er wurde gnadenlos gejagt, bis es anfangs des 20. Jahrhunderts in der Schweiz keine mehr davon gab. Doch es erwies sich als Irrtum, dass der Bartgeier Beute schlägt; er ernährt sich ausschliesslich von Aas und Knochen. Inzwischen hat sich der Ruf des grössten Raubvogels Europas wesentlich verbessert.

Auch Einzelpersonen können freiwillig CO2 kompensieren. Die Ferienreise nach Malta zum Beispiel verursacht gut eine halbe Tonne CO2. Mit 16 Franken ist der Flug reingewaschen. Dieser Betrag fliesst in ein Klimaschutzprojekt in einem Entwicklungs- oder Schwellenland. Ist damit das Problem gelöst?

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