Martina Keller

Martina Keller

Über 13‘000 Kilometer markierte Pisten zum Skifahren, Langlaufen oder Schlitteln gibt es in der Schweiz. Diese prägen das Bild der alpinen Landschaft. Pistenplanierungen und -präparierung setzen die natürlichen alpinen Lebensräume unter Druck. Sowohl deren Wiederherstellung als auch deren Ersatz ist oft schwierig oder gar unmöglich. Durch gezielte Massnahmen, auch im Bereich der Pistenpräparierung, können die Umweltauswirkungen verringert werden.

Eine leckere Pizza frutti di mare in der Pizzeria zu bestellen, provoziert beim Gegenüber schnell eine kritische Reaktion: „Weisst du denn nicht, dass die Crevettenzucht Mangrovenwälder zerstört?“ Fehlt die Herkunftsangabe der Crevetten, so ist davon auszugehen, dass sie entweder aus intensiven Zuchtbetrieben aus ehemaligen Mangrovenwäldern stammen, oder sie in den tropischen Meeren wild gefangen wurden, wobei eine riesige Anzahl Meereslebewesen als Beifang verletzt oder tot über Bord geworfen wurde. Mit den Bio-Crevetten steht dem Feinschmecker eine nachhaltigere Möglichkeit zur Auswahl, will er nicht auf Crevetten verzichten.

Bald ist es wieder soweit: Die Wintersaison in den Bergen startet. Über die Hälfte der Schweizer Bevölkerung betreibt irgendeine Form von Wintersport – sei dies Skifahren, Snowboarden, Langlauf, Schneeschuhlaufen, Skitouren. Davon ist die beliebteste Wintersportart das Skifahren. Damit jeder dritte Schweizer, aber auch viele ausländische Touristen in den Bergen Ski fahren können, braucht es eine gut ausgebaute Infrastruktur. Der Wintertourismus stellt die Umwelt vor grosse Probleme. Auswirkungen des Wintersports auf die Umwelt beleuchten wir in einer Artikelserie.

Sind sie nicht süss, die kleinen Hunde? Viele Hundewelpen werden gekauft, weil sie klein und herzig sind, ohne zu überlegen, woher die Hunde kommen, wie sie ihre ersten Lebenswochen verbracht haben und ob sie gesund sind. Beinahe jeder zweite Hund, der im Jahr 2013 in der Schweiz neu registriert wurde, stammt aus dem Ausland; Tendenz steigend. Besonders besorgniserregend ist dies, wenn die Tiere aus illegalen und tierquälerischen Massenzuchtanlagen stammen.

Eine halbe Million Menschen in 150 Ländern ist diesen Herbst auf die Strasse gegangen, um für mehr Klimaschutz zu demonstrieren. Sie alle verlangen Taten statt Worte, um den weltweiten Klimawandel einzudämmen. Auch die Wissenschaftler verlangen im neuesten Abschlussbericht des Weltklimarats ein Handeln der Weltgemeinschaft und der Politik.

3229 Rothirsche wurden auf der schweizweit grössten Jagd in Graubünden geschossen. Damit ist der Abschussplan nur zu zwei Dritteln erfüllt worden. Um die geplante Abschussquote von 4655 Rothirschen zu erreichen, hat das Kantonale Amt für Jagd und Fischerei die Sonderjagd auf weitere 1426 Rothirsche angeordnet. Diese ist nicht unumstritten. Gleich zwei bündnerische Volksinitiativen wollen deren Abschaffung. Viele Fragen bleiben offen. Wie kommen Abschussquoten zustande? Was ist die Sonderjagd und weshalb ist sie gemäss dem Kantonalen Amt für Jagd und Fischerei Graubünden nötig? Welche Volksinitiativen fordern eine Abschaffung?

Duschen statt baden  -  damit lässt sich viel Wasser sparen. Die tägliche Dusche ist Bedürfnis vieler Menschen, nach sportlicher Aktivität, beruflicher Tätigkeit, zur persönlichen Hygiene. Meistens werden dabei Seifen und parfümierte Lotions verwendet. Sind diese aber auch gesundheits- und umweltverträglich?

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