Richi

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Nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur dpa warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) davor, dass die Handystrahlung möglicherweise krebserregend sein kann. Häufiger Gebrauch von Mobiltelefonen könnte das Risiko von Hirntumoren erhöhen, heißt es in einer neuen Studie einer Expertengruppe der Internationalen Agentur für Krebsforschung IARC in Lyon. Die Behörde rät Verbrauchern, sich weniger der möglicherweise schädlichen Strahlung auszusetzen. Zuvor war die WHO davon ausgegangen, es gebe keine Beweise für eine Verbindung zwischen Handys und der Entstehung von Krebs.

Wie die sueddeutsche.de heute berichtet, gab es im vergangenen Jahr einen schweren Rückschlag im Kampf gegen den Klimawandel. Denn laut der Internationalen Energieagentur (IEA) in Paris ist die CO2-Emission im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch von 30.6 Gigatonnen gestiegen.

Wie man auf klima-media.de nachlesen kann, sind Moorgebiete riesige CO2-Speicher. Sie beherbergen weltweit mindestens 550 Gigatonnen Kohlenstoff, obwohl sie nur drei Prozent der Landoberfläche bedecken. Der Mensch emitiert im Vergleich dazu jährlich rund 8 Gigatonnen Kohlenstoff durch Verbrennung fossiler Energieträger.

Wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK gestern mitteilte, will der Bundesrat weiterhin eine hohe Strmversorgungssicherheit - jedoch mittelfristig - ohne Atomenergie garantieren.

Wie man im Spiegel Online vom 20. Mai 2011 lesen konnte, sind in den vergangenen 8000 Jahren gut ein Drittel der Wälder gerodet worden. Naturschützer fordern deshalb die Industrieländer auf, besser gegen den Handel mit illegalem Holz vorzugehen.

Zum internationalen Tag der Biodiversität vom 22. Mai 2011 hat das Bundesamt für Umwelt BAFU eine Liste der nationalen Prioritäten veröffentlicht. 3600 Arten wurden aufgrund ihres Gefährdungsgrades und der Verantwortung der Schweiz für ihre Erhaltung in die Liste aufgenommen.

Wie focus.de am 18.05.2011 berichtet, will die EU Plastiksäcke verbieten. Im Schnitt verbraucht ein EU-Bürger 500 Plastiktüten pro Jahr. Diese Umweltbelastung soll durch ein mögliches Verbot eingedämmt werden. „Wir prüfen dazu alle Möglichkeiten, auch ein EU-weites Verbot", so Umweltkommissar Potocnik. Zunächst werde eine Bürgerbefragung gestartet, auf die ein Gesetzesvorschlag folgen soll.

Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU gestern mitteilte, haben die Regenfälle der letzten Tage die Waldbrandgefahr in verschiedenen Kantonen gemildert. 11 Kantone haben das Feuerverbot aufgehoben, einige gelockert. Das trockene Wetter könnte die Lage wieder verschärfen. Beim Feuern im Freien ist darum weiterhin ein verantwortungsvoller Umgang wichtig.

Wie der Tagesanzeiger gestern berichtete, kommt eine Studie der Forschungsanstalt Agroscope Reckenholz-Tänikon (ART) zum Schluss, dass der Anbau von gentechnisch veränderter Pflanzen den Bauern keinen grossen finanziellen Vorteil bringt.

Wie man in der SonntagsZeitung von gestern nachlesen kann, prüft der Bundesrat eine Ökosteuer. Die Diskussion um einen Ausstieg aus der Atomenergie führt auch dazu, dass wieder über eine Ökosteuer nachgedacht wird. Im Auftrag der Regierung prüft BDP-Finanzministerin Eveline Widmer-Schlumpf die Möglichkeiten einer ökologischen Steuerreform.

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