Richi

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Wie das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK am 31. März 2011 mitteilte, hat der Bundesrat Vorschläge über die künftige Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur in die Vernehmlassung geschickt. Diese Vorschläge gelten als direkter Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr", über die voraussichtlich 2013 oder 2014 abgestimmt wird.

Wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI am 28. März 2011 mitteilte, genügt der von der Nagra (Nationale Genossenschaft für die Lagerung radioaktiver Abfälle) dokumentierte geologische Kenntnisstand, um in Etappe 2 der laufenden Standortsuche eindeutige Aussagen zur Sicherheit und zum Vergleich der potenziellen Standortgebiete für geologische Tiefenlager machen zu können.

Anlässlich des Umweltministerinnen und Umweltministertreffen vom 25. und 26.03 2011 in Budapest, erklärte sich die Schweiz dazu bereit, sich zusammen mit der Europäischen Union für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung zu engagieren.

Die EU-Umweltminister treffen sich vom 25. bis 26. März in Budapest. Wichtiges Gesprächsthema wird die Wasserpolitik sein. Der EU Umweltrat will über eine Neuausrichtung der europäischen Wasserpolitik diskutieren. Diese soll in ein globales Konzept für eine effiziente Ressourcenbewirtschaftung eingebettet werden, welche auch Vorstösse in den Bereichen Energie, Biodiversität und Landwirtschaft bedingt.

Die Nationale Alarmzentrale (NAZ) in Zürich ist die Fachstelle des Bundes für ausserordentliche Ereignisse. Sie ist ein Geschäftsbereich des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz (BABS) innerhalb des Eidgenössischen Departementes für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Zu den Aufgabenbereichen der NAZ gehören die Bewältigung von Ereignissen mit erhöhter Radioaktivität oder vermuteter erhöhter Radioaktivität, grosse Chemieereignisse, Staudamm-brüche und Überschwappen sowie die Gefährdung durch Satellitenabsturz. Zudem kann der Bundesrat der NAZ jederzeit zusätzliche Aufgaben übertragen.

Der EU-Ministerrat und das Europäische Parlament haben sich auf ein Exportverbot für Quecksilber ab dem 15. März 2011 geeinigt. Das Verbot betrifft nicht nur metallisches Quecksilber, sondern auch Verbindungen wie Zinn-Erz und Quecksilber-Chlorid.

Wie die SonntagsZeitung gestern berichtete, sind drei Viertel der Schweizer gegen den Bau von neuen Atomkraftwerken. Nach einer repräsentativen Umfrage der Zeitung lehnen 74 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer neue AKW's ab.

Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU gestern mitteilte, kehren die vom Aussterben bedrohten Wildkatzen in die Schweiz zurück. Besonders im Jura breitet sich die Wildkatze in den waldreichen Gebieten aus. Es ist zu erwarten, dass sich dort eine stabile Population bilden wird.

Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation UVEK hat am 15. März 2011 eine Energieetikette zum Wassersparen präsentiert. In den nächsten Tagen wird eine Extrablatt von EnergieSchweiz an 1.2 Millionen Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer verteilt. Darin wird vorgestellt, mit welchen Armaturen, Duschköpfen und Wasserspardüsen sich der Warmwasserverbrauch bis zu 50 Prozent senken und somit viel Energie sparen lässt.

In Japan steht man kurz vor einem grössten anzunehmenden Unfall (GAU), weil - entgegen allen Beteuerungen - die Atomspromproduktion nicht vollständig beherrschbar ist. Auf einer siebenstufigen Skala wird die Schwere der Atomkatstrophe in Japan nun mit sechs eingestuft. Dies rückt den Unfall in die Nähe von Tschernobyl.

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