Gestern haben wir unseren jährlichen einheimischen „Energievorrat“ aufgebraucht. Nun sind wir voll und ganz abhängig.

Fakten: Immer mehr Investoren stecken ihr Geld in Non-Fungible-Token. Dies sind Kryptowerte, die digitale, aber auch physische Gegenstände in einer Blockchain repräsentieren. Experten des NFT Clubs untersuchten neulich die Umweltfolgen von NFT. Ihre Berechnungen ergeben, dass ein durchschnittlicher NFT während seines Bestehens 211 Kilogramm CO2 in die Atmosphäre abgibt. Vor allem die Prägung eines neuen NFTs ist umweltbelastend, und die CO2-Emissionen beim Blockchain-Mining sind immens. Bei den gegenwärtigen Emissionswerten verursacht ein NFT-Händler in nur einem halben Jahr so viele CO2-Emissionen wie eine 838’000 Kilometer lange Autofahrt, zur Rückbindung der Emissionen eines einzelnen, durchschnittlichen NFTs müssten 3,5 Bäume aufwachsen.


Folgerung: Nur weil etwas digital ist, heisst es noch lange nicht, dass die Umweltbilanz gut ausfällt. Allzu leicht werden die immensen Energiekosten übersehen, die insbesondere bei aufwändigen Internet-Tätigkeiten anfallen. Aber zumindest in diesem Fall ist es recht einfach, aus der Bredouille wieder herauszukommen: Wenn die Nachfrage zurückgeht, sinkt auch der Energiekonsum wieder.

 

Quellen und weitere Informationen:
NFT Club: How bad are NFT for the environment?

Alle Klimabausteine

Strom in unserem Alltag

Für einen achtsameren Umgang mit Strom und Energie kann es allein schon taugen, uns ihre Allgegenwart in unserer Lebenswelt anschaulich vorzuführen. Zumindest gelingt das diesem Sachbilderbuch; gepaart mit reichlich einprägsamen Informationen.

Das Schweizer Start-up «sun2wheel» macht Batterien von Elektrofahrzeugen als Energiespeicher nutzbar. Das neuartige System verbindet Solarenergie, Elektromobilität und Elektrizitätsnetz und setzt somit neue Massstäbe im Bereich Lade- und Speicherinfrastruktur.

Die Wasserstofftechnologie wird zu einem Schlüsselelement, um fossile Brennstoffe langfristig zu ersetzen. Sie bildet einen wichtigen Baustein, CO2-Emissionen vorallem im Verkehr schwerer Güter zu reduzieren, um die anvisierten Ziele des Bundesrats mit erneuerbaren Energien zu erreichen.

Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum verbrauchen Unmengen an Strom. Der Umweltfaktor hält jedoch die wenigsten von den Reizen des Digitalgeldes fern.

Um die Energiestrategie 2050 zu erreichen, muss die Schweiz schnellstmöglich auf erneuerbare Energien umstellen. Insbesondere die Solarenergie birgt ein grosses Potenzial, das es auszuschöpfen gilt.

In der Artikelserie «erneuerbare Energien» wurde vorgestellt, wie wichtig die erneuerbaren Energien für die Energiewende sind. Doch reichen solche neuen Technologien aus, um die Klimakrise abzuwenden?

Nebst neuen Energiequellen – wie Methanhydraten - wird weltweit auch an Energieträgern geforscht. Vor allem in den Wasserstoff wird dabei grosse Hoffnung gesetzt.

 In der Schweiz werden rund 50% der Endenergie für die Wärmeproduktion, also für Heizungen und Warmwasser benötigt.

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