Die Tage werden kühler und die Heizungen wärmer. Dabei gilt es, stets die Feuchtigkeit in der Wohnung im Blick zu halten.

Das von den Staaten 2015 in Paris unterzeichnete Klimaabkommen ebenso wie die Energiestrategie der Schweiz verpflichten uns, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 auf netto Null zu reduzieren. Einigkeit besteht darin, dass dies nur unter vollständigem Verzicht auf fossile Treib- und Brennstoffe möglich sein wird.

 In der Schweiz werden rund 50% der Endenergie für die Wärmeproduktion, also für Heizungen und Warmwasser benötigt.

Digitaltechnik ist ein mächtiges Schwert – wenn sie richtig verwendet wird.

Achtung kalt! Der Winter steht vor der Tür.

Die globale Herausforderung des Klimawandels verlangt sowohl in der Mobilität wie im Gebäudepark neue und erneuerbare Energieträger. Für beide Anwendungen wird auch die Brennstoffzellen-Technologie vorgeschlagen. Dabei wird Wasserstoff in Strom und Wärme umgewandelt. Doch wie funktioniert das in einer Heizung?

Schlecht dämmende oder undichte Fenster zählen mit zu den massgeblichen Faktoren für hohe Heizwärmeverluste in der kalten Jahreszeit. Eine Möglichkeit ist es, Modelle älterer Bauart gegen Energiesparfenster auszutauschen. Ebenso effizient ist es, ein Fenster mit einem speziellen Dämm-Sonnenschutz wie beispielsweise einem Wabenplissee auszustatten.

Fakt: Beim Heizen kann viel Energie eingespart werden, wenn man richtig lüftet. Frischer Sauerstoff in die Räume zu bringen ist wichtig und tut nicht nur den Menschen gut, sondern ist auch für die Gebäude essentiell, denn ein ausgeglichenes Raumklima verhindert, dass sich Schimmel bildet. Verliert man beim Lüften jedoch viel Wärme im Innern, muss anschliessend wieder mehr Energie aufgewendet werden, um die Ausgangstemperatur wieder herzustellen. Es wird geschätzt, dass so bis 20% der Heizenergie verloren geht. Mit richtigem Lüften können deshalb jährlich 0.12t CO₂ pro Person eingespart werden.

Folgerung: Am effektivsten sind regelmässige Stosslüftungen von kurzer Dauer. Dazu öffnet man am besten mehrere Fenster und erzeugt einen Durchzug. So findet ein rascher Sauerstoffaustausch statt, ohne dass Möbel und Wände ihre Oberflächenwärme verlieren. Ständig offene Kippfenster sollten vermieden werden.

Weiterführende Informationen:
8 Irrtümer beim Heizen und Lüften 
Ein Drittel des Energiebedarfs der Haushalte wird fürs Heizen aufgewendet. Wie man möglichst effektiv heizt, erfahren Sie hier: Heizen

Alle Klimabausteine

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