2020 hätte der Wendepunkt in der Bekämpfung des Klimawandels sein sollen; das Jahr, in dem die Welt aufwachen und beginnen würde, die Herausforderung ernst zu nehmen. Stattdessen krönte es ein Jahrzehnt uneingelöster Klimaversprechen.

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende, das uns mit den sich zusehends stärker manifestierenden Auswirkungen des Klimawandels und der Ungewissheit um das Coronavirus in Atem hielt. Während sich Politik und Gesellschaft vehement gegen die Gefahren der Krankheit wehren, sind die Befürchtungen um die Folgen des Klimawandels verdrängt worden, obwohl uns diese noch viel länger betreffen werden.

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende, das uns mit den sich zusehends stärker manifestierenden Auswirkungen des Klimawandels und der Ungewissheit um das Coronavirus in Atem hielt. Während sich Politik und Gesellschaft vehement gegen die Gefahren der Krankheit wehren, sind die Befürchtungen um die Folgen des Klimawandels verdrängt worden, obwohl uns diese noch viel länger betreffen werden.

Dass Klimaschutz doch gern auch Spass machen müsste, wird öfter mal gefordert. Bei Mathilda Masters und Louize Perdieus tut es schon die Information dazu.

Wie wir uns das Klima schönsaufen können

In ihrem neuen Buch diskutieren die Science Busters breit die Lösungsansätze, dem Klimawandel Einhalt zu gebieten. Das tun sie gewohnt sachkundig, reflektiert und – ebenso gewohnt – reich gewürzt mit jenem satirischen Witz, der sich bestens eignet, den Geist zu öffnen und zu beflügeln.

Nicht nur die Klimajugend wird wieder aktiv. Auch die Politik setzt mit dem revidierten CO2-Gesetz neue Akzente. Seitens der Wissenschaft und der Umweltverbände steigt der Druck zum dringend gebotenen Handeln.

Können wir klimaneutral leben?

Dirk Gratzel hat sich was vorgenommen: Nicht nur seinen aktuellen Alltag klimaneutral zu gestalten, sondern die gesamten Umweltsünden seines Lebens wieder gutzumachen. Aus seinen Bemühungen entspringen bedeutsame Forschung und sinnreiche Initiativen – und nun ausserdem ein gehaltvolles und spannendes Buch.

Dadurch, dass die Pandemie auf allen Kontinenten die Wirtschaft und somit die Industrie, den Warentransport und Personenverkehr lahmlegte, hat der weltweite Shutdown einen gewissen Einfluss auf die Atmosphäre und auf die gesamte Umwelt.

Anfang Mai ging die Teilrevision der CO2-Verordnung in Vernehmlassung. Da sie für die Zeit nach 2020 im Parlament noch nicht fertig beraten ist, sollen zentrale, aber zeitlich bis Ende 2020 befristete Instrumente des Klimaschutzes in einer Teilrevision des CO2-Gesetzes bis Ende 2021 verlängert werden.

Als eine der bedeutendsten Industrienationen weltweit sollte Deutschland eine besondere Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz übernehmen. Sein Klimaschutzprogramm 2030 gilt den einen als Vorbild, den andern als mutloser Kompromiss.

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