Trotz wiederholter agrarpolitischer Zielsetzungen des Bundesrates seit den 90ern sind Schweizer Böden weiterhin massiv überdüngt. Das schadet nicht nur der Umwelt, sondern auch unserer Gesundheit.

Es gibt kaum eine andere Form der Landwirtschaft, die anspruchsvoller und arbeitsaufwändiger ist als die Berglandwirtschaft. Dennoch ist sie entscheidend für die lokale Wirtschaft.

Die Geschichte meines Dorfes im Weltzusammenhang

In herausragender historischer Rechercheleistung führt uns Uta Ruge durch die Geschichte ihres norddeutschen Heimatdorfes. Diese setzt sie durchweg in aufschlussreichen Bezug zum grösseren Weltgeschehen und zu den aktuellen, ökologischen und sozialen Herausforderungen. Das alles dann auch noch zur stimmungsvoll persönlichen Lektüre auszugestalten, prägt ihr Buch mit dem Gütesiegel: Einzigartig!

Die Foniohirse — auch Acha genannt — ist eine in Afrika weit verbreitete Getreideart; hier im Westen ist sie jedoch grösstenteils unbekannt. Dabei hat sie viel zu bieten.

Fakt: Bei der Produktion (genauer bei den Verdauungsprozessen von Kühen in Massentierhaltung) von einem Liter Kuhmilch werden etwa 2,4 Kilo CO2 ausgestossen. Gleich viele Emissionen entstehen etwa bei der Verbrennung von einem Liter Benzin. Dabei sind Transport, Verarbeitung und Lagerung noch nicht berücksichtigt.

Folgerung: Ganz auf Milchprodukte verzichten fällt vielen schwer. Die Retter in der Not: Milchalternativen aus Soja, Reis, Mandel und Co. Ob diese dann im Einzelfall ökologisch besser abschneiden als herkömmliche Milch kommt auf ihre Herkunft an. Beim Kauf sollte deshalb auf regionalen und biologischen Anbau geachtet werden.

 

Quellen und weitere Informationen:
FAO: Treibhausgas-Emissionen im Milchsektor
Ökotest.de: Milchersatz-Test

Alle Klimabausteine

Ernst Frischknecht - der Bio-Pionier

Ernst Frischknecht prägte als Bio-Bauer und Politiker den Aufschwung des organisch-biologischen Landbaus in der Schweiz. In ihrer Biografie präsentiert ihn uns Christine Loriol nicht nur im wechselvollen Zeitgeschehen, sondern stellt sich mit ihm auch den Herausforderungen der Zukunft.

Das Umdenken in der Wirtschaft hat längst begonnen, viele Unternehmen setzen verstärkte Akzente auf den Umweltschutz. Die Reduzierung von Emissionen aller Art steht dabei ganz vorn auf dem Programm.

Mittlerweile wird die Sojabohne auf sechs Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche kultiviert. Doch nur 4% der Ernte ist nachhaltig und frei von Gentechnik produziert.

Wasser- und Nährstoffstress für die Pflanzen sind mögliche Auswirkungen des Klimawandels. Darauf muss die Landwirtschaft reagieren.

Im Ackerboden liegt ein grosses Potential, denn das Material unter unseren Füssen speichert eine Menge CO2. Mit der richtigen Bearbeitung kann der Boden die Atmosphäre entlasten.

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