Tschernobyl ist in Wales noch aktuell

Wie man heute in verschiedenen Medien lesen kann, hat Wales immer noch mit Spätfolgen des Reaktorunglücks von Tschernobyl 1986 zu kämpfen. Rund 5% der 180'000 walisischen Schafe weisen auch heute noch zu hohe Cäsium-137 Belastungen auf, ein extrem radioaktives Element, dessen Halbwertszeit etwa 30 Jahre beträgt.

 

Das Unheil nahm seinen Anfang nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Regenwolken, welche sich über der Ukraine bildeten, bewegten sich westwärts und regneten ihre fatale Fracht just über Wales ab. Dort fanden die Partikel besonders schnell ihren Weg in den Boden, da im betreffenden Gebiet vorwiegend Torfböden vorhanden sind, in denen die Elemente besonders schnell den Weg in die Vegetation - und somit in den Ernährungszyklus - finden. Ein Teufelskreis.
Walisische Schafe werden vor ihrer Schlachtung mindestens dreimal auf ihre Radioaktivität geprüft, bevor sie in den Verkauf gelangen. Es macht sie zu den bestgeprüften Schafen auf der ganzen Welt. Mindestens dieses positive Faktum kann ein ansässiger Bauer den Spätfolgen abgewinnen, obwohl er von den Folgen Tschernobyls an den Rand des wirtschaftlichen Kollaps gebracht wurde.

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