Deutliche Abnahme von PCB, Dioxinen und Furanen in der Muttermilch

02 Mai 2011

Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU mitteilt, hat die Konzentration von PCB, Dioxinen und Furanen den sogenannten POPs (Persistent Organic Pollutants) in der Muttermilch zwischen 2002 und 2009 in der Schweiz um praktisch die Hälfte abgenommen.

POPs sind vom Menschen hergestellte Chemikalien, die in der Umwelt nur schwer abbaubar sind und toxische Eigenschaften aufweisen. Zu den POPs gehören Substanzen wie die polychlorierten Biphenyle (PCB), Dioxine, das Insektizid DDT oder bromierte Flammschutzmittel. Viele POPs reichern sich besonders in fetthaltiger Nahrung und dadurch auch im Menschen an, wo sie vorwiegend im Fettgewebe und in der Muttermilch eingelagert werden.

Auf Initiative des BAFU beteiligte sich die Schweiz erstmals an dieser weltweit durchgeführten Studienreihe. Im Zeitraum April 2008 bis November 2009 wurden in drei Schweizer Spitälern Muttermilchproben gemäss WHO-Vorgaben erhoben. Aus 50 Einzelproben wurde eine repräsentative Mischprobe hergestellt und anschliessend im WHO-Referenzlabor auf POPs hin analysiert.

Die Resultate zeigten für alle untersuchten POPs keine auffälligen Werte. Die Konzentrationen der gemessenen POPs liegen im Bereich anderer europäischer Länder. Die Hintergrundbelastung mit POPs nimmt weiterhin ab. Es sind keine Anpassungen der geltenden Ernährungs- oder Stillempfehlungen vorzunehmen. Ein Vergleich der Werte für PCB, Dioxine und Furane mit früheren Muttermilchmessungen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die 2002 durchgeführt wurden, zeigen, dass die Konzentrationen praktisch um die Hälfte abgenommen haben. Mehr dazu finden Sie unter: Kurzbericht POPs

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