Äpfel – Die optimalen Gesundmacher

Die Jahreszeit der Äpfel hat begonnen. Was viele nicht wissen, die Früchte können vor chronischen Krankheiten schützen. Doch es hat nicht in jeder Sorte gleich viele Pflanzenstoffe, die dazu beitragen, gesund zu werden. 

Äpfel sind gesund, das ist uns wohl allen bekannt. Dass einige gesünder sind als andere, fand Maria Ceymann, Doktorandin an der Forschungsanstalt Agroscope in Wädenswil heraus. Untersucht wurden verschiedene Apfelsorten auf ihren Gehalt an Polyphenolen. Pflanzen bilden solche Substanzen um sich vor Fressfeinden zu schützen und Bestäuber anzulocken, aber auch um Farb- und Geschmackstoffe zu bilden. Für uns Menschen hat die Substanz eine gesundheitsfördernde Wirkung.

Wenn man den Polyphenolgehalt mit der Portionengrösse vergleicht, die man verzehrt, ist der Apfel der optimale Gesundmacher.

Nachdem Frau Ceymann 50 Apfelsorten untersucht hatte, kam sie zum Resultat, dass der Gehalt von Polyphenolen von Sorte zu Sorte anders ist. 

Die „gesündesten“ sind die Tafeläpfel Discovery, Schneiderapfel und Boskoop. Der absolute Spitzenreiter ist jedoch der Mostapfel, der den meisten Leuten zum Essen zu sauer ist. Most trinken hilft aber nichts, denn beim Pressen gehen viele Polyphenole verloren. 

Der Polyphenolgehalt von Spinat und Orangen ist zwar grösser als der von Äpfeln, aber sie enthalten gleich vier verschiedene dieser Substanzgruppen. Das ist einmalig für Lebensmittel. „Wenn man den Polyphenolgehalt mit der Portionengrösse vergleicht, die man verzehrt, ist der Apfel der optimale Gesundmacher“, sagt Maria Ceymann.


Gut zu wissen: 

Polyphenol besteht aus einer Vielzahl von Substanzen und kann chemisch aufgebaut werden. Die Grundstruktur ist das Phenol, welches aus einem Benzolring und einer Hydroxylgruppe (alkoholische Gruppe) besteht. Wenn mehrere Hydroxylgruppen vorhanden sind, spricht man von Polyphenol. 

Die natürlichen Polyphenole kann man in Pflanzen nachweisen. Dort findet man sie vor allem in den Häuten, Schalen und den darunterliegenden Gewebeschichten. Sie helfen der Pflanze, sich vor Oxidation, Schädlingen und UV-Strahlung zu schützen. 

Polyphenole nützen den Menschen aufgrund verschiedener ihrer Eigenschaften, wie zum Beispiel die antioxidative Wirkung und die Fähigkeit, Proteine, Mineralstoffe und zum Teil auch Schadstoffe zu binden, die sich dann an Viren und Bakterien anlagern. So können sie Krebs vorbeugen, bei Infektionen und Entzündungen helfen und den Blutzucker und die Blutgerinnung regulieren.

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