Mein Leben für den Schutz der Erde oder warum wir jetzt handeln müssen

Der offenherzige Lebens- und Reisebericht des Naturfotografen Markus Mauthe vermittelt uns Fakten und Lösungen im Kampf um unsere natürlichen Lebensgrundlagen rund um die Welt. Vor allem aber auch die Courage, diesen jetzt mit erneuerter Zuversicht anzugehen.

Wie man radikal und konsequent neu wirtschaftet

Der sympathische Bericht des Unternehmers Hans-Dietrich Reckhaus darüber, wie er sich vom Insektenvernichter zum Insektenschützer wandelte, bietet neben profunder Information zum Insektensterben viel Inspiration und Ermutigung für ein neues, nachhaltiges Unternehmertum. Eine kleine Lektion für uns Umweltbewegte hält es noch nebenbei bereit.

 Vor knapp einem Monat traf man sich in New York zur 75. UN-Vollversammlung sowie zum Biodiversitätsgipfel. Trotz knapp dreissigjähriger Bemühungen steht es schlecht um den Artenschutz. 

Zu Besuch bei aussterbenden Tieren und Pflanzen in der Schweiz

In stimmungsvollen und höchst informativen Reportagen folgen Gregor Klaus und Nicolas Gattlen engagierten Artenschützerinnen und Biologen zu ihren Schützlingen: Elf allzu nah vor dem Aussterben stehenden Tieren und Pflanzen in der Schweiz. Das macht dann weniger traurig oder nachdenklich als vielmehr Lust, sich an den Schutzbemühungen zu beteiligen.

Eine Notlösung nennen die Entwickler die Methode, mit der sie Embryonen der ausgestorbenen Nördlichen Breitmaulnashörner gezeugt haben. Wann der Transfer in die Leihmutter stattfinden kann, ist auch aufgrund der aktuellen Situation noch fraglich.  

Schon vor 4000 Jahren wurden Elefanten in Indien als Reit- und Lasttiere eingesetzt. Das belegen dortige Skulpturen und Malereien. Bis heute sind die Dickhäuter wichtige Arbeitstiere, die an der Holzgewinnung (und somit der Zerstörung ihres eigenen Lebensraums) beteiligt werden. Sie ersetzen die Maschinen, die in steilen Bergregionen gar nicht zum Einsatz kommen können.

Wie vor jeder Kreatur unserer Erde sollten wir auch Haien mit Respekt begegnen. Und: Ja, wie bei jedem Raubtier ist dabei eine gewisse Portion Vorsicht und Abstand nicht die schlechteste Idee.

Der Zoo Zürich unter Alex Rübel

Das zum Abschied des früheren Direktors des Zoos Zürich Alex Rübel gestaltete Buch gefällt als attraktiver Bildband. Vor allem aber zeichnet es ein informatives und reflektiertes Gesamtbild des Selbstverständnisses eines innovativen, modernen Tiergartens.

Am 3. März findet der jährliche Tag des Artenschutzes statt. Er steht unter dem diesjährigen Motto „Alles Leben auf der Erde erhalten“. Er soll zur Sensibilisierung für wilde Tiere und Pflanzen beitragen und auf den Rückgang der biologischen Vielfalt aufmerksam machen. Das Motto scheint dringend wie nie zuvor: Die aktuelle Rote Liste zeigt, dass der Rückgang der biologischen Vielfalt unvermindert weitergeht.

Wer an die viertgrösste Stadt Nordamerikas denkt, wird an eine geschäftige Innenstadt und weniger an einen Nationalpark denken.

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