Wie man radikal und konsequent neu wirtschaftet

Der sympathische Bericht des Unternehmers Hans-Dietrich Reckhaus darüber, wie er sich vom Insektenvernichter zum Insektenschützer wandelte, bietet neben profunder Information zum Insektensterben viel Inspiration und Ermutigung für ein neues, nachhaltiges Unternehmertum. Eine kleine Lektion für uns Umweltbewegte hält es noch nebenbei bereit.

Neuste Erkenntnisse zum Insektensterben bestätigen die kausale Verbindung zur Landwirtschaft und heben die Bedeutung landschaftlicher Zusammenhänge hervor.

Das Insektensterben nimmt besorgniserregende Ausmasse an. Es ist Zeit für den Plan B und ein unverzügliches Handeln.

Das Glühwürmchen ist Tier des Jahres 2019 - zurecht, denn die Gefährdung des Insekts hängt stark mit dem allgemeinen Verlust der Artenvielfalt zusammen.  

Insekten sind für die Welt von unschätzbarem Wert. Doch die Landwirtschaft und das Wachstum der Siedlungen setzen ihnen stark zu. Die Unterstützung für die kleinen Helfer steigt jedoch – im November fand in der Schweiz der erste Tag der Insekten statt.

Was es bedeutet und was wir jetzt tun müssen

Andreas H. Segerer und Eva Rosenkranz setzen uns in ihrem Buch das festzustellende Insektensterben an seinen Belegen, Zusammenhängen und Folgen auseinander – und ergänzen das auch bereits sachkundig mit möglichen Lösungsansätzen auf den verschiedenen politischen und persönlichen Ebenen.

Wer den Film „More than Honey“ gesehen hat, erinnert sich an die verstörenden Aufnahmen von Farmarbeitern, die in China Biene spielen und Obstbäume von Hand bestäuben müssen. Es gibt Massnahmen, die ein solches Szenario verhindern können.

Lange Zeit befürchtet – nun bestätigt: Nicht nur Bienen und Schmetterlinge, alle Arten von flugfähigen Insekten in Mitteleuropa weisen stark sinkende Zahlen auf. Eine neue Studie liefert die Beweise …

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