In Indiens Hauptstadt droht ein weiterer Lockdown. Doch diesmal ist nicht Corona schuld daran, sondern die Luftverschmutzung.

Lärm ist für etliche Menschen das größte Umweltproblem.

Gesundheitliche Bedenken sind oftmals ein Hindernis für einen vegetarischen oder veganen Lebensstil. Doch sind diese Vorbehalte gerechtfertigt?

Menschenrechte und Umweltschutz sind zwei paar Schuhe. Eine UNO-Resolution soll dies nun ändern.

Vor einer Woche sind im Zuge des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung neue Grenzwerte für Blei in Lebensmitteln in Kraft getreten. Auch die Schweiz will nun die Blei-Höchstwerte an diejenigen der EU anpassen.

Antibiotika sind wichtige Medikamente zum Schutz vor bakteriellen Krankheiten. Ein übermässiger Gebrauch führt jedoch zu Resistenzen, welche immer häufiger aus dem Ausland in die Schweiz gelangen.

Kosmetikprodukte wie Shampoos, Lippenstifte oder Gesichtsmasken enthalten häufig unnötige Zusatzstoffe. Um diese zu vermeiden, können die Produkte unkompliziert selbst hergestellt werden.

Fakt: Die Herstellung einer einzelnen herkömmlichen Zigarette benötigt im Schnitt 3.7 Liter Wasser und 14 Gramm CO2. Jährlich stösst die Tabakindustrie daher um die 84 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus. Nicht nur die Emissionen aus der Produktion sind problematisch, sondern auch der umweltschädliche Abfall: Gemäss einer Studie der WHO landen 2/3 aller Zigaretten am Boden. Jährlich enden rund 4,5 Billionen Zigarettenkippen in der Umwelt. Die vielen von den Filtern eingefangenen Gifte gelangen so schliesslich doch in Böden und Gewässer.
Seit einigen Jahren gewinnt die E-Zigarette an Beliebtheit. Obwohl E-Zigaretten keinen Tabak enthalten und nur aus Wasser, Nikotin und manchmal einem Aroma bestehen, ist die Herstellung nicht unbedingt umweltfreundlicher. Da das Nikotin auch hier meist von Tabakpflanzen stammt, sind die Emissionen vergleichbar. Es gibt zwar E-Zigaretten, welche synthetisches Nikotin enthalten, doch sind die Kosten zur Herstellung dieses künstlichen Stoffs noch zu hoch, als dass sie sich aktuell auf dem Markt durchschlagen könnten.

Folgerung: Die E-Zigarette ist insgesamt ein wenig umweltschonender als die klassische Zigarette. Hauptsächlich der Wegfall der allgegenwärtigen Zigarettenkippen fällt hier ins Gewicht. Inwiefern sie gesünder für den Körper ist, ist jedoch umstritten und noch nicht über einen genügend langen Zeitraum erforscht. Einzig der entstehende Dampf soll für Passanten weniger schädlich als der Passiv-Rauch einer Zigarette sein. Dazu kommen die gesellschaftlichen Folgen, wie sie jedem Suchtmittel eigen sind. Da es für E-Zigaretten keine Altersbegrenzung und auch kein Werbeverbot wie für die herkömmliche Zigarette gibt, sind besonders jüngere Generationen suchtgefährdet. Gemäss einem Bericht von Sucht Schweiz haben 51% der 15-jährigen Jungen und 35% der gleichaltrigen Mädchen schon einmal eine E-Zigarette konsumiert.

weitere Informationen:
WHO: Eindämmung des Tabakgebrauchs
Sucht Schweiz: Dampfen darf unter Jugendlichen nicht das neue Rauchen werden

Alle Klimabausteine

Fakt: Die häufigsten Schmerzmittel, welche in der Schweiz gegen Kopf- und Rückenschmerzen eingenommen werden, sind Paracetamol, Ibuprofen, Acetylsalicylsäure (Aspirin) und Naproxen. Diese Medikamente besitzen vergleichbare Wirkstoffe, welche auch als API („active pharmaceutical ingredients“) bezeichnet werden. Die Treibhausgas-Intensität der Medikamente beträgt dabei zwischen 2.3 und 7.8 gCO2/gAPI, wovon Naproxen am unteren und Paracetamol am oberen Ende der Skala angesiedelt sind. Einflussgrössen wie Verpackung und Transport sind in diese Werte noch nicht einbezogen.
Beispielsweise in Österreich verursacht der Konsum von Paracetamol rund 400t CO2 pro Jahr. Für alle vier Medikamente zusammen errechnet dieselbe Studie jährlich eine Treibhausgasemission von knapp 700t CO2.

Folgerung: Während die Gesundheitsindustrie versucht, gegen die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels anzugehen, ist sie selbst eine Verursacherin. Nicht nur durch die hohen Treibhausgasemissionen, sondern auch durch die steigende Konzentration von Arzneistoffen und deren Metaboliten in unseren Gewässern und Kläranlagen wird die Gesundheitsbranche zur Klimasünderin.

Vor allem bei leichten Gebrechen wie Kopfschmerzen ist zu empfehlen, auf phytotherapeutische Heilmittel wie beispielsweise Pfefferminzöl, Zitronensaft oder Schlüsselblumen-Blüten zurückzugreifen. Auch das Trinken eines Glases Wasser, die Herabsetzung der Leuchtkraft von Monitoren oder eine entspannende Ruhepause können bereits Abhilfe schaffen.

 

weitere Informationen:
Klima + Energiefonds: Health Footprint

Alle Klimabausteine

Plastik, Feinstaub & Co. – was wir über Umwelteinflüsse und ihre Gesundheitsrisiken wissen sollten

Es schwirren schnell mal allerlei Meinungen, Erfahrungen und Ängste durcheinander, wo es um Umwelteinflüsse auf unsere Gesundheit geht. Da Ordnung und Ruhe reinzubringen, gelingt diesem Informationswerk und Ratgeber in bemerkenswerter Kurzweil.

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