Fakten:
Ein Mofa verbraucht rund 100 g CO2 pro Kilometer Ein E-Roller hingegen emittiert lediglich 30 g CO2 pro Kilometer. Produktion, Wartung und infrastruktureller Platzverbrauch sind in diese Werte ebenso eingerechnet wie die Lasten des direkten Betriebs. Die Berechnungsgrundlagen und die Zusammensetzung des CO2-Totalverbrauchs sind hier zu finden.

Folgerung:
Der Umstieg vom Mofa auf einen E-Roller ist sinnvoll, auch unter Berücksichtigung der Herstellungs- und Wartungskosten. Denn dabei werden, wie in der Grafik auf der verlinkten Seite ersichtlich, viel weniger CO2-Emissionen verursacht als durch die Nutzung eines herkömmlichen Mofas.

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Fakten:
Auf Wasserstoff wird derzeit viel Hoffnung gesetzt. Um die Umweltverträglichkeit von Wasserstoff zu beurteilen, müssen die verschiedenen Typen von Wasserstoff unterschieden werden. Die Zuteilung erfolgt abhängig von der Herstellung nach einem Farbcode:

Grauer Wasserstoff: Ausgangsstoff und Energiequelle der Wasserstoff-Herstellung sind fossile Primärenergieträger, also Erdgas, Schweröl oder Kohle. Entsprechend wird in der Produktion Kohlendioxid freigesetzt.
Blauer Wasserstoff: Wird gleich hergestellt wie der graue Wasserstoff. Im Unterschied zum grauen Wasserstoff wird das Kohlendioxid grösstenteils eingefangen und in einem Endlager entsorgt. Blauer Wasserstoff ist – neben seinem Verbrauch endlicher Ressourcen – auch deshalb problematisch, weil bei der Förderung und beim Transport des in seiner Produktion verwendeten Erdgases immer kleine Mengen in die Atmosphäre entweichen. Besonders Methan, der Hauptbestandteil von Erdgas, richtet dort schon in kleinen Mengen beachtlichen Schaden an.
Türkiser Wasserstoff: Gleiche Herstellung wie grauer oder blauer Wasserstoff. Es entsteht allerdings anstelle des gasförmigen Kohlendioxids fester Kohlenstoff. Dadurch werden nur noch geringste Mengen von Kohlendioxid in die Atmosphäre freigesetzt. Das Problem des Austretens von schädlichem Methan bei der Förderung bleibt bestehen.
Grüner Wasserstoff: Der einzige Wasserstoff, der Wasser als Ausgangsstoff hat. Wasser wird mittels Elektrolyse und Strom in Wasserstoffgas und Sauerstoffgas aufgespalten. Das Wasserstoffgas wird aufgefangen und als grüner Wasserstoff verwendet. Stammt der Strom ausnahmslos aus erneuerbaren Energiequellen, ist die Herstellung von grünem Wasserstoff klimaneutral.
Hier besteht momentan noch das Problem, genügend Energie aus erneuerbaren Quellen zu erhalten. Ausserdem wird Wasserstoff wohl auch dann ein teurer Energieträger bleiben, wenn die Elektrolyseure irgendwann fast nichts mehr kosten würden. Schon während der Herstellung von Wasserstoff gehen 20 bis 30 Prozent des erneuerbaren Stroms, der in diesem Energieträger gespeichert werden soll, verloren.

Folgerung:
Sowohl grauer wie auch blauer und türkiser Wasserstoff sind, auf Grund ihres Ausgangsstoffes, nicht erneuerbar und deshalb keine nachhaltigen Lösungen. Grüner Wasserstoff kann zwar umweltfreundlich und klimaneutral hergestellt werden; im Moment ist das aber aufgrund des geringen Angebots an erneuerbarer Energie und den sehr hohen Kosten noch schwierig. In Zukunft wird Wasserstoff sicher seine berechtigten Anwendungsformen finden. Die Eignung des Energieträgers bleibt dabei jedoch sehr stark vom Verwendungszweck abhängig. Als Ersatz für erneuerbaren Strom (bspw. als Treibstoff im Verkehr) wird Wasserstoff nicht geeignet sein. Für die Langzeitspeicherung von Energie und für Verwendungen in der Industrie bietet der grüne Wasserstoff jedoch hohes Potential.

 

Quellen und weitere Informationen:
Volker und Cornelia Quaschning. Energierevolution Jetzt! ISBN 978-3-446-27301-6/

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Der an der Klimakonferenz in Glasgow veröffentlichte Jahresbericht des «Climate Change Performance Index» (CCPI) zeigt, dass die Schweiz in diesem Jahr in verschiedenen Kategorien im internationalen Klimarating an Plätzen abgegeben hat.

Die Weltklimakonferenz in Glasgow ist zu Ende. Die Gefühle sind gemischt: Frustration auf der einen Seite, Zufriedenheit und Erleichterung auf der anderen.  

Das von den Staaten 2015 in Paris unterzeichnete Klimaabkommen ebenso wie die Energiestrategie der Schweiz verpflichten uns, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 auf netto Null zu reduzieren. Einigkeit besteht darin, dass dies nur unter vollständigem Verzicht auf fossile Treib- und Brennstoffe möglich sein wird.

Vom Physiker zum Ozeanforscher bis zum Klimaforscher mit Nobelpreis.

Riesengroße Hagelkörner, dunkelgraue Abgaswolken oder Meere voller Plastik – heutzutage genügt ein Blick in Zeitungen, das Internet oder gar nur aus dem Fenster, um zu merken, dass die Umwelt ganz schön viel wegstecken muss.

Die Golfstromzirkulation wird in Zukunft auf Grund der Erderwärmung immer schwächer werden. Wetterereignisse, Meeresspiegel und auch wieder die Erderwärmung selbst werden dadurch beeinflusst.

Der Schutz der Umwelt und die Verteidigung der Menschenrechte sind zunehmend miteinander verflochten. Der Tag der Menschenrechte vergegenwärtigt die Bedrohung der Menschenrechte durch den Klimawandel und die Umweltverschmutzung.

Die riesigen Gesteinsmassen der Gebirge scheinen auf den ersten Blick unzerstörbar, doch auch sie werden von Wind und Wetter beeinflusst. Zum Welttag des Bodens richten wir den Blick nach unten.

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