Klimabaustein: Heimische Weihnachtsbäume aufstellen

Nordmann-Tannen sind die am häufigsten importierten Weihnachtsbäume. Nordmann-Tannen sind die am häufigsten importierten Weihnachtsbäume.

Fakt:Praktisch in jeder Schweizer Stube steht an Weihnachten ein bunt geschmückter Weihnachtsbaum. Für die Öko-Bilanz des Weihnachtsfestes ist die Herkunft der Tanne sehr relevant. Von den in der Schweiz jährlich rund 1 Million verkauften Weihnachtsbäumen wird etwa die Hälfte importiert. Die meisten Importbäume stammen aus dem 1200 Kilometer entfernten Dänemark. Um diese Strecke zu bewältigen, werden die Tannen auf Lastwagen verladen und in die Schweiz gefahren. Bei einer Importmenge von rund 5000 Tonnen wird allein beim Transport der Tannen 600 Tonnen CO2 ausgestossen. Hinzu kommen jährlich pro Baum weitere 3.1 Kilogramm Treibhausgase, die mit dessen Anbau verbunden sind.
Ausserdem ist der gängige Gebrauch von Düngemittel und Pestiziden auf ausländischen Weihnachtsbaum-Plantagen aus ökologischer Sicht äusserst bedenklich.

Folgerung: Beim Kauf des Weihnachtsbaums muss man unbedingt auf dessen Herkunft achten. Nachhaltige Tannen aus regionaler Produktion sind mit der Etikette der IG Suisse Christbaum gekennzeichnet. Dieses Label steht für umweltgerechte und frische Weihnachtsbäume aus regionalem Anbau. Schweizer Weihnachtsbäume werden auf Flächen gepflanzt, die für andere Forstwirtschaft ungeeignet sind. Pro Hektar Weihnachtsbaumplantage  werden in einer Wachstumszeit von 10 Jahren bis zu 145 Tonnen CO2 gebunden.
Wer einen absolut ökologischen Weihnachtsbaum wünscht, sollte sich eine kleine Tanne im Topf anschaffen. Diese kann für mehrere Weihnachten verwendet werden und kann in der Nicht-Weihnachtszeit in den Garten gestellt werden.

 

Weiterführende Informationen:
Tipps für den Weihnachtsbaum
IG Suisse Christbaum

Alle Klimabuasteine

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