Ratgeber: Die etwas andere Fastenzeit

Aufmerksamer einkaufen führt zu weniger Abfallansammlung Aufmerksamer einkaufen führt zu weniger Abfallansammlung

Heute, am Aschermittwoch, beginnt im christlichen Glauben die vierzigtägige Fastenzeit. Doch schon lange hat Fasten nicht mehr nur mit Religion zu tun. In unserem Ratgeber zeigen wir, wie wir durch das Fasten etwas für unsere Umwelt tun können.

Viele Leute nutzen die Zeit der „Entsagung“, um ein paar Winterpfunde loszuwerden und Ihrer Gesundheit Gutes zu tun. Sie verzichten dabei beispielsweise auf Alkohol, Süsses oder Fastfood.  Mit den folgenden fünf Vorschlägen eröffnet sich die Möglichkeit, etwas für unsere und die Gesundheit unserer Erde zu tun.

1. Müllfasten:

Während der Fastenzeit versuchen, möglichst wenig Müll zu produzieren. Das heisst achtsam einkaufen, um so wenige verpackte Lebensmittel wie möglich zu verwenden. Ausserdem nur mit einem Einkaufszettel einkaufen, um das Wegschmeissen von Lebensmitteln zu verhindern. Man kann sich zudem erkundigen, wo es „Auffüllläden“ gibt. Dort die eigenen Behälter von zu Hause mitbringen und mit Produkten auffüllen.

2. Plastikfasten:

Wem das Müllfasten zu extrem ist, kann es mit dieser Variante versuchen: Alle in Plastik verpackten Lebensmittel meiden. Joghurt und Milch können im Glas gekauft werden. Käse und Fleisch von der Frischtheke anstatt abgepackt im Kühlregal. Für das Gemüse und auch für Backwaren seinen  eigenen Textilbeutel mitbringen. Um den Einkauf ohne Plastiktasche nach Hause zu bringen, sollte man immer eine eigene Tasche mitnehmen.

3. Sportliches Autofasten:

Anstatt mit dem Auto zu fahren einfach mal das Fahrrad, das Skateboard oder die Rollschuhe benutzen. Als Alternative kann man einen schönen Spaziergang zum gewünschten Ort machen. Bei längeren Strecken die ÖV-Verbindungen beachten und wenn möglich auch nutzen, ansonsten Fahrgemeinschaften bilden.

4. Konsumfasten:

Zur Fastenzeit vor jedem Kauf die Frage stellen: Brauche ich das wirklich? – und dann nur die wirklich wichtigen Dinge anschaffen. Dabei auch gleich zu Hause ausmisten. Sachen, die länger als 1-2 Jahre nicht benutzt wurden, können weg. Diese können auf einem Flohmarkt oder in Internettauschbörsen verkauft werden. Oder vielleicht kenne Sie jemanden, der daran Freude hätte, sie geschenkt zu bekommen?

5. Regional und saisonal Fasten:

Ähnlich wie beim „normalen“ Fasten auf gewisse Lebensmittel verzichten. Vierzig Tage lang nur regionale und somit auch saisonale Früchte und Gemüse einkaufen. Dadurch wird man kreativ bei der Menu-Zusammenstellung und lernt neue leckere Gerichte kennen. Auch bei tierischen Produkten darauf achten, dass alle aus der Region kommen. Beim nächsten Bauer vorbeischauen und dort frische Produkte wie Käse oder Eier einkaufen. Weiterhin besteht natürlich auch immer die Möglichkeit, ganz auf Fleisch zu verzichten...

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