Ratgeber: Bärlauch Pesto selber machen

Allium ursinum, bekannt als Bärlauch ist nun wieder überall im Wald anzutreffen. Allium ursinum, bekannt als Bärlauch ist nun wieder überall im Wald anzutreffen.

Der Bärlauch ist verwandt mit dem Schnittlauch, der Zwiebel und dem Knoblauch. Er ist ein beliebtes Wildgemüse und wächst vor allem in Europa und Teilen Asiens.

Wenn man jetzt durch die Wälder streift,  ist es unmöglich den knoblauchähnlichen Geruch nicht wahrzunehmen. Überall blüht der Bärlauch – von April bis Mai. Die Pflanze hat eine Grösse von zwanzig bis fünfzig Zentimetern. Sie wird seit vielen Jahren als Arznei- und Nahrungspflanze genutzt. Mit Hilfe unseres Rezeptes können Sie schnell und unkompliziert selbstgemachtes Pesto geniessen.

Zutaten:

-          500g Bärlauch

-          80g Parmesan

-          80g Pinienkerne

-          250ml Olivenöl

-          Salz, Pfeffer

Achten Sie beim Pflücken darauf, keine giftige Pflanze mit dem Bärlauch zu verwechseln! Reiben Sie die Blätter der Pflanze in ihren Händen. Ist es Bärlauch, wird der knoblauchähnliche Geruch stärker.

Bärlauchpesto ist schnell und einfach hergestellt. Benutzen Sie dafür nur die Blätter, nicht die Blüten oder Knospen des Bärlauchs - aus den Knospen können Sie Bärlauchkapern herstellen. Waschen Sie die Blätter gründlich und trocknen Sie sie danach gut ab. Nun geben Sie alle Zutaten in einen Mixer oder eine Schale und zerkleinern diese ganz fein. Nach Geschmack geben Sie Salz und Pfeffer hinzu. Fertig ist das Bärlauchpesto. 

Füllen Sie das Pesto in sauber abgewaschene Einmachgläser ein. Alte Marmeladen- , Senf- oder Babybreigläser eignen sich prima. Ist das Glas luftdicht verschlossen, kann das Pesto ein Jahr lang darin aufbewahrt werden, denn Bärlauch ist antiseptisch. Das fertige Pesto eignet sich für Teigwaren, Saucen, Salate oder zum Grillieren. Anstatt Pinienkernen können auch geröstete Mandeln, Cashew- oder Macadamianüsse verwendet werden.

Quelle: RitaE, Pixabay

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