Aska Kern

Aska Kern

Immer mehr Menschen leben in Städten. Deswegen brauchen wir dort mehr Platz — und zwar für Bäume. Sie mindern nicht nur Abgase und Hitze, sondern fördern auch die psychische Gesundheit der Bewohner.

Fakt: 60 Prozent der neu produzierten Kleidung besteht zum Teil oder ganz aus Polyester. Die billige Kunstfaser ist der grosse Treiber der Fast-Fashion-Industrie — entpuppt sich aber als Desaster für die Umwelt. Ein T-Shirt aus Baumwolle verursacht 2,1 Kilogramm CO2, eines aus der Kunstfaser Polyester mehr als das Doppelte.
Polyester ist eine Chemiefaser und besteht aus Polyethylenterephthalat, kurz PET, aus dem auch Plastikflaschen hergestellt werden. Ausgangsstoffe ihrer Produktion sind Steinkohle, Kalk, Erdöl und Erdgas. Kleidung aus Polyester trägt zu einer wahren Umweltkatastrophe bei: Hunderttausende kleinster Plastikfasern finden sich nach einem Waschgang im Waschwasser. Ein Teil der Fasern, die in Kläranlagen abgefangen werden, werden zusammen mit dem Klärschlamm im Boden begraben — der Rest wird in Gewässer gespült. Ein durchschnittlicher Waschgang von 6 Kilogramm setzt laut einer Studie ca. 138’000 Fasern von Polyester-Baumwoll-Mischgewebe, 496’000 Fasern von Polyester oder bis zu 728’000 Fasern aus Acrylgewebe frei. Die Kleidung verliert so über ihre Nutzungsdauer zwischen 5 und 20 Prozent ihres ursprünglichen Gewichtes.

Folgerung: Um die weitere Verseuchung der Umwelt mit synthetischen Mikrofasern und -plastik möglichst zu verhindern, können wir Konsumenten unser Verhalten zu Hause ändern. Weniger ist auch hier wieder mehr. Einerseits ist es wichtig, den Kauf von Kleidung aus synthetischem Material möglichst zu vermeiden und stattdessen auf biologisch angebaute Naturmaterialien zu setzen. Andererseits sollte man Kleidung von guter Qualität wählen, die haltbar ist und nicht so schnell ersetzt werden muss. Die synthetischen Kleider, die man bereits besitzt, sollte man in speziellen Waschnetzen reinigen, welche die Mikrofasern auffangen können, bevor sie ins Abwasser und damit in die Ökosysteme zu Land und zu Wasser gelangen.

weitere Informationen:
Carbon Connect: Kleider und der CO2-Fussabdruck
R. Kirchain et al. (2015): Sustainable Apparel Materials
Napper, I.E. und R.C. Thompson (2016): Release of synthetic microplastic plastic fibres from domestic washing machines

Alle Klimabausteine

Am 22. April wird der Earth Day begangen. Ein Tag, an dem wir die Natur und Umwelt würdigen — und eine gute Gelegenheit, den Umweltschutz noch einmal verstärkt in den Alltag zu integrieren.

Städte tragen zu einem wesentlichen Teil zum Klimawandel bei. Gleichzeitig sind sie durch seine Folgen den grössten Risiken ausgesetzt.

Die länger und wärmer werdenden Tage locken immer mehr Leute ins Freie und in die Natur. Da wir sie mit Pflanzen und Tieren teilen, sollten wir uns an ein paar einfache Regeln halten.

Der Vorfall am Suezkanal brachte die Schifffahrtsindustrie ins globale Rampenlicht. Dabei wurde deutlich, welche gigantischen Ausmasse die Containerschiffe annahmen — mit ebenso grossen Folgen für die Umwelt.

Ob in Lebensmitteln oder Drogerieprodukten, die Duftstoffe der Vanille sind sehr beliebt. Der Klimawandel setzt die heikle Pflanze jedoch zunehmend unter Druck.

Am 5. April war dieses Jahr der Energie-Unabhängigkeitstag der Schweiz. Bis zu diesem Tag reichte die im Inland produzierte Energie. Bis Ende Jahr sind wir nun auf Energieimporte aus dem Ausland angewiesen.

Wirtschaftsinteressen und nachhaltige Entwicklung stehen überwiegend im Gegensatz zueinander. Die Wirtschaft nachhaltiger zu gestalten, ist deshalb eine der grossen Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung.

Um eine Wohnung sauber und hygienisch zu halten, braucht man keine teuren, umwelt- und gesundheitsschädlichen Putzmittel. Wir zeigen, welche preisgünstigen und naturverträglichen Hausmittel in keinem Haushalt fehlen dürfen.

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