Die Rodung von Regenwäldern durch die Palmölindustrie hat verheerende Folgen für die globale Biodiversität. Wer es vermeiden will, steht aber vor grossen Herausforderungen: Viele Produkte enthalten das preisgünstige Öl, und es kursieren unzählige Namen dafür.

Einweg-Folien und Plastikbehälter schaden der Umwelt und sind bedenklich für unsere Gesundheit. Dabei gibt es viele einfache Alternativen — einige haben Sie bereits in Ihrer Küche. So einfach können Sie Ihre Nahrungsmittel plastikfrei verpacken!

Die Zahl von Produktrückrufen nimmt in den letzten Jahren zu. Deshalb lancieren mehrere Schweizer Behörden gemeinsam eine App, die die Konsumentinnen und Konsumenten vor gefährlichen Produkten warnt.

Um Lebensmittel ohne Kühlung haltbar zu machen kann man beim Camping auf traditionelle Methoden wie Einkochen, Trocknen oder Fermentieren zurückgreifen.

Gebrauchsanweisung für ein Nahrungsmittel der Zukunft

Entgegen all unserer Vorurteile und Intuitionen: Insekten sind eine gesunde und nachhaltige Nahrungsquelle. Wie gesund und nachhaltig genau – und wie dieser Erkenntnis auf unserem Speiseplan mehr Geltung verschafft werden kann – erläutert uns Florian J. Schweigert in seinem Buch.

Simpel wie genial: die kostenfreie App <<Too-Good-To-Go>> schafft einen Mehrwert aus übrig gebliebenem Essen und Lebensmitteln.

Neue Köstlichkeit schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe: Kann der Verzehr von Insekten wirklich lecker und umweltfreundlich gleichzeitig sein?

Die Lebensmittelproduktion kehrt zurück in unsere Städte… wird aber in Glashochhäusern eingesperrt und mit LED beleuchtet. Ist Vertical Farming die Zukunft unserer Landwirtschaft?

Oft länger gut… diese drei Wörtchen sollen die Lebensmittel für längere Zeit attraktiv machen und Food Waste eindämmen.

Fakt:

Unsere Ernährung trägt einen erheblichen Beitrag zur Umweltbelastung bei. An vorderster Stelle befinden sich Fleischprodukte, Kaffee, Milch und auch Wein. Die schlechte Öko-Bilanz des alkoholischen Genussgetränks ist auf den Spritzmitteleinsatz an den Trauben und die Produktion der Glasflaschen zurückzuführen. Pro Flasche Wein werden bis zu 1.4 kg CO2-Äquivalente ausgestossen. Die Flaschenherstellung ist verantwortlich für 0.3 – 0.5 kg davon. Die Traubenproduktion verursacht 0.2 – 0.5 kg. Die Taschenstatistik zu Landwirtschaft und Ernährung vom Bundesamt für Statistik 2019 hält fest, dass in der Schweiz pro Person im Jahr 2016 34 Liter Wein konsumiert wurden.  Auf langfristige Sicht nimmt der Alkoholkonsum der Schweizer Bevölkerung zwar eher ab. Trotzdem wurden im Jahr 2016 durch den Weingenuss durchschnittlich pro Person 47.6 kg CO2-Äquivalente ausgestossen.

Folgerung:

Die Gesamtumweltbelastung des Weinbaus kann durch die Verwendung von PIWI-Traubensorten um 21 – 61 Prozent vermindert werden. PIWI steht für pilzwiederstandsfähige Sorten. Diese entstehen durch die Kreuzung von amerikanischen (resistenten) mit europäischen Traubensorten. Häufig werden diese Sorten ihres Geschmacks wegen leider verschmäht. Mit der Begrünung der Rebreihen und dem Einsatz organischer Dünger können Gewinne für die Biodiversität erzielt werden. Ein weiteres Potenzial für die Verbesserung der Ökobilanz des Weines findet sich in der Verpackung. Die Glasflaschenproduktion ist äusserst energieintensiv. Bereits eine Umstellung auf leichtere Glasflaschen würde eine erhebliche Besserung nach sich ziehen. In der Verwendung von anderen Verpackungsmöglichkeiten wird bisher keine Zukunft  gesehen. Der Geschmack des Weines würde für Kenner, wie es scheint, zu stark beeinträchtigt. 

Quellen und weitere Informationen:
Bundesamt für Statistik Schweiz: Taschenstatistik zu Landwirtschaft und Ernährung 2019
ZHAW: Ökobilanz von Schweizer Wein aus ÖLN- und biologischer Produktion
energie-experten.ch: Wie sich Schweizer Wein auf die Umwelt auswirkt

 

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