Wege aus Klimakrise, Monokultur und Konsumzwang

Ernst Paul Dörfler liefert in seinem neuen Buch die Argumente, die Entwicklung und Lebensqualität der ländlichen Räume nicht weiter zu vernachlässigen - auch und gerade im Sinne der Nachhaltigkeit.

Heute Abend noch nichts vor? Oder ist das Wochenende noch frei? Warum sich nicht mit einem der unzähligen Angebote zu den Themen Umwelt und Natur weiterbilden lassen?

Risiken globaler Arbeitsteilung für Mensch und Natur

Während sie unserem alltäglichen Fühlen abstrakt und substanzlos erscheinen mögen, gestalten sie doch kraftvoll unsere Welt: Lieferketten. In ihrer heutigen Form verschärfen sie vor allem Ungleichheiten, befestigen Machtverhältnisse und verheeren die Umwelt. Wie ihnen das gelingt, was im Detail dahintersteht und wie sie sich doch auch zur Nachhaltigkeit umerziehen liessen, erforscht Caspar Dohmen in seinem neuen Buch.

100 Karten, um die nächsten 100 Jahre zu überleben

Die Welt ist kompliziert, und sie wird mit wachsender Vernetzung nur noch komplizierter. Karten können da Übersicht und Orientierung schaffen. Doch Ian Goldin und Robert Muggah leisten mit ihrem Atlas noch einiges mehr als das…

Nachhaltige Investments boomen. Die Anleger müssen sich nicht mehr zwischen ethischen Anlagen oder einer positiven Wertentwicklung entscheiden. Doch was hat sich geändert? Wie investiert man in umweltbewusste Unternehmen?

Eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit

Die Wirtschaftshistorikerin Annette Kehnel zeigt uns in breitem Überblick, wie wir Menschen zur Nachhaltigkeit befähigt sind - und auch schon immer waren. Sie bricht damit nicht nur unser Geschichtsbild auf, sondern auch unser Verständnis der Funktion und Zielsetzung von Wirtschaft.

Fast 80% der Lebensmittel, welche Konsumenten und Konsumentinnen in der Schweiz in den Läden kaufen, stammen aus der Industrie und sind verarbeitet.

Klimaschutz für Unternehmen. Konkret. Nachhaltig. Wirksam.

Unternehmen nachhaltig(er) zu gestalten ist eine grosse und manchmal einschüchternde Aufgabe. Mit seinem Buch schafft Ferry Heilemann eine pragmatische, aber entschlossene Schritt-für-Schritt-Anleitung zur ökosozialen Verantwortung, überdacht mit einer verständigen Vision davon, wohin die Reise gehen soll.

Die Rodung von Regenwäldern durch die Palmölindustrie hat verheerende Folgen für die globale Biodiversität. Wer Palmöl vermeiden will, steht aber vor grossen Herausforderungen: In unseren Konsumprodukten ist es allgegenwärtig. Es sind deshalb einheimische Alternativen gefragt.

Fakt
Edelstahltrinkflasche haben in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Immer öfters ersetzen sie Ein- oder Mehrwegwegflaschen aus PET, Glas und Alu.
Edelstahl besteht in der Regel aus bis zu acht verschiedenen Metallen. Hauptbestandteile sind – neben dem Eisen – Nickel und Chrom. Der weltweit grösste Edelstahl-Produzenten ist China. Der Transportweg des Materials ist daher im Vergleich zu einer inländischen Glasproduktion lange. Die Produktion von Edelstahl verursacht inklusive Vorkette ein Treibhauspotenzial von ungefähr 4.53kg CO2/kg. Jedoch kann die Trinkflasche aus bis zu 80% legiertem Schrott hergestellt und somit die Verwendung von begrenzten Ressourcen minimiert werden. Zudem ist der Werkstoff zu 100% recyclingfähig und schliesst damit den Materialkreislauf. Viele Produzenten greifen bei der Herstellung ausserdem auf erneuerbare Energieträger zurück.

Folgerung
Edelstahl bildet eine gute Alternative zu anderen Mehrwegflaschen aus Plastik oder Glas. Im Gegensatz zu Plastikflaschen ist der langlebigere Edelstahlbehälter geschmacksneutral, schadstofffrei und hygienisch. Obwohl Glasflaschen im Schnitt einen kleineren CO2-Fussabdruck haben, so kann die Edelstahlflasche trotzdem bevorzugt werden, da sie nahezu unzerstörbar ist und auch hier eine längere Gebrauchsdauer erlaubt.

weitere Informationen:
Carbotech, A. G., & Basel, B.: Ökobilanz Getränkeverpackungen
Informationsstelle Edelstahl Rostfrei
Trinkflaschen im Vergleich

Alle Klimabausteine

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