Dramatischer Waldverlust bis 2050

Gemäss einer aktuellen Studie vom WWF droht bis Ende 2050 ein Waldverlust von 230 Millionen Hektar. Dies entspricht einer Fläche von der siebenfachen Grösse Deutschlands. Durch das Verschwinden der Wälder entstünden erhebliche negative Effekte für das Klima, die Artenvielfalt und die weltweite wirtschaftliche Entwicklung.


Wirtschaft und Politik in der Pflicht
Der WWF fordert ein gemeinsames Handeln von Wirtschaft und Politik, um bis 2020 die Netto-Entwaldung und die Walddegradation zu stoppen. Konkret bedeutet dies, dass monotone, artenarme Wälder ebenso verhindert werden wie der Verlust kompletter Waldgebiete.

Das zentrale Problem für die weltweiten Waldflächen ist derzeit die starke Abholzung, einerseits zur Rohstoffgewinnung, andererseits zur Erschliessung von neuen Siedlungsräumen. Allerdings tragen auch grossflächige Waldbrände zum Verlust von Waldflächen bei. Zurzeit verliert die Erde pro Minute Wald in der Grössenordnung von 35 Fussballfeldern.

Wälder erfüllen vielfältige Funktionen
Gemäss der Studie des WWF gehört der Wald zu den wichtigsten Naturschätzen der Erde. So bieten Wälder Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten. Daneben sorgt der Wald für saubere Luft, verhindert Erosionen, verbessert die Bodenqualität und filtert und speichert Trinkwasser. Letztlich liefert der Wald die Lebensgrundlage für Mensch und Natur, als auch für viele Unternehmen. Deshalb bedroht der rasante Waldschwund nicht nur das Klima und die Artenvielfalt, sondern insbesondere auch die wirtschaftliche Entwicklung.

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