Schutz der Biodiversität

13 Mai 2011

Wie das Bundesamt für Umwelt BAFU mitteilt, hat die Schweiz am 11. Mai 2011 in New York das Nagoya-Protokoll unterzeichnet. Dieses im Rahmen der Biodiversitätskonvention ausgehandelte Abkommen regelt den Zugang zu genetischen Ressourcen und deren Nutzung sowie die Verteilung der daraus entstehenden Vorteile.

Die Erhaltung der Vielfalt der genetischen Ressourcen, Arten und Ökosysteme, ist neben dem Klimaschutz eine der grössten Herausforderungen der internationalen Umweltpolitik. Das «Protokoll von Nagoya über den Zugang zu genetischen Ressourcen und die ausgewogene und gerechte Aufteilung der sich aus ihrer Nutzung ergebenden Vorteile» zielt auf die Erhaltung und die nachhaltige Nutzung der genetischen Ressourcen ab.

Das Protokoll sieht einerseits vor, dass Staaten, welche genetische Ressourcen bereitstellen, auch am Nutzen daraus teilhaben müssen. Andererseits erleichtert es  Unternehmen und Forschungseinrichtungen in Drittstaaten den Zugang zu den genetischen Ressourcen von Pflanzen, Tieren und weiteren Organismen.

Neben dem Nagoya-Protokoll hat die Schweiz auch das Nagoya-Kuala Lumpur Zusatzprodokoll über Haftung und Wiedergutmachung unterzeichnet. Dieses regelt die Fragen der Haftung und der Wiedergutmachung für Schäden an der Biodiversität, die durch gentechnisch veränderte Organismen hervorgerufen wurden.

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