Tag der Biodiversität

23 Mai 2011

Zum internationalen Tag der Biodiversität vom 22. Mai 2011 hat das Bundesamt für Umwelt BAFU eine Liste der nationalen Prioritäten veröffentlicht. 3600 Arten wurden aufgrund ihres Gefährdungsgrades und der Verantwortung der Schweiz für ihre Erhaltung in die Liste aufgenommen.

Die Zahl der in der Schweiz vorkommenden Arten ist gross. Bis heute wurden hierzulande rund 40 000 Spezies identifiziert. Dank der Massnahmen der vergangenen 30 Jahre sind nur wenige Arten vollständig verschwunden. Allerdings leiden viele von ihnen unter dem Druck, der auf die Umwelt ausgeübt wird. Ein Beweis dafür ist die steigende Anzahl «gemeiner» Arten, die heute als bedroht gelten: Ihre Bestände haben so stark abgenommen, dass ihre Erhaltung langfristig nicht mehr gesichert ist, so etwa jene der Marmorierten Forelle oder des Rebhuhns. Artenschutz bedeutet in erster Linie Anstrengungen zur Erhaltung der Lebensräume.

Die Liste der national prioritären Arten wurde vom BAFU zusammen mit den nationalen Datenzentren erstellt und ist ein Instrument für die Kantone und Gemeinden. Die aufgeführten 3600 Arten wurden anhand des Grades ihrer Gefährdung und der besonderen Verantwortung der Schweiz für ihren Schutz ausgewählt. Die Liste soll helfen dort Massnahmen zu ergreifen, wo es am nötigsten ist.

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