Jule Seifert

Jule Seifert

Egal um welchen Reaktortyp es sich handelt und aus welchem Jahrzehnt er stammt, das Endprodukt ist strahlender Atommüll.

 Warum eigentlich nicht immer gleich auch Strom produzieren, sobald wir draussen in der Sonne unsere Vitamin-D-Akkus aufladen?

Die in diesem Sommer von der deutschen Regierung verabschiedete Wasserstoffstrategie soll klimapolitische, aber auch wirtschaftliche Ziele realisieren.

Das kleine Blasenmützenmoos: Fünf Zentimeter gross, einfacher Bauplan, vierwöchiger Lebenszyklus. Eine Pflanze ohne Wurzeln, Blüten oder Samenproduktion, doch sie hat mehr proteincodierende Gene als der Mensch! 

Kokosnuss-Erzeugnisse spielen in einer glutenfreien und sojafreien sowie veganen Ernährung oft eine wichtige Rolle. Doch sind Kokosöl und Co. eine nachhaltige Alternative zu Kuhmilch und Palmöl? 

Schon vor und während der Entwicklung der Atombomben kam es den Wissenschaftlern in den Sinn, die gewaltige Energie, die bei einer nuklearen Kettenreaktion entsteht, auch für die Produktion von elektrischer Energie zu nutzen.

In der Schweiz gehört das Wandern zu den beliebtesten Freizeitaktivitäten. Doch ist das noch naturverträglich?


Natürlich ist es am schönsten, seine Freizeit in der Natur zu verbringen. Immer mehr Angebote locken uns zu allen Tages- und Jahreszeiten und allen Witterungen hinaus; je wilder und abgelegener die Orte, desto besser. Dass wir aber auch schon bei einem kleinen Spaziergang grosse Auswirkungen auf die Natur haben können, ist vielen nicht bewusst!  
Sobald wir draussen in der Natur sind, teilen wir den Lebensraum mit anderen Lebewesen. Vor allem Wildtiere haben es durch die ständige Anwesenheit des Menschen nicht einfach, genügend Energiereserven für die Fortpflanzung und Überwinterung und somit für ihr Überleben anzusammeln. Eine Fluchtreaktion kostet die Tiere sehr viel Energie, zusätzlich leiden sie unter dem Stress ihres schrumpfenden Lebensraumes. Nicht nur das Wild, auch Kleintiere, die Vegetation und der Boden leiden unter der menschlichen Anwesenheit. Immer mehr neue Wege, Pisten und andere Infrastruktur werden gebaut, und die übermässige Nutzung der vorhandenen Kapazitäten verursacht Trittschäden, Erosion oder Überdüngung. 

Es geht jetzt aber nicht darum, auf das Naturerlebnis zu verzichten, sondern mit Verstand loszuziehen. Eine gewisse Planung ist auch bei einer kleineren Tageswanderung zu empfehlen: Wo befinden sich Wildruhezonen und Schutzgebiete, wo sind offizielle Feuerstellen und gibt es unter Umständen lokale Regelungen, die einzuhalten sind? 
Während der Tour sollten auch gewisse Verhaltensregeln eingehalten werden. Dazu gehört, dass man auf den ausgeschilderten Wegen bleibt, die Leinenpflicht des Hundes ernst nimmt und seinen Abfall wieder mitnimmt. 


Ein grosses Problem sind noch immer die falsch entsorgten Zigarettenstummel! Laut WHO werden pro Jahr weltweit 5,6 Billionen Zigaretten geraucht – von denen bis zu zwei Drittel auf dem Boden landen. Eine einzige Kippe mit ihrem Mix aus Toxinen kann zwischen 40 und 60 Litern sauberes Grundwasser verunreinigen und das Pflanzenwachstum stören. Laut einer Studie (oder In einem Experiment) der Universität San Diego in Kalifornien tötete eine Zigarette, die in einem Liter Wasser aufgelöst wurde, nach einigen Tagen alle im Versuch eingesetzten Fische. 

Beim Rauchen schadet man nicht nur seiner eigenen Gesundheit und der der Mitmenschen, auch die Umwelt wird beim unachtsamen Wegschnippen der aufgerauchten Zigarette in Mitleidenschaft gezogen. Ob der Zigarettenstummel dabei auf der Strasse in der Stadt, der Autobahn oder auf einer Bergwiese landet, die über 4000 darin enthaltenen Gifte (darunter Arsen, Blei, Chrom, Kupfer, Cadmium, Formaldehyd, Benzol und natürlich das Nervengift Nikotin) werden irgendwann aus dem Filter ausgewaschen. So landen die Schadstoffe nicht nur in den Seen, Flüssen und Meeren, wo sie schwerwiegende Auswirkungen auf Wasserlebewesen haben, die auch tödlich enden können. Sie gelangen durch die Ansammlung der Substanzen in einigen Speisefischen auch in unsere Nahrungskette! 
Auch der Kunststoff-Filter selbst ist Sondermüll und hat nichts in der Natur zu suchen. Er zersetzt sich erst nach Jahren an Land und nach mehreren hundert Jahren im Salzwasser. Im Meer werden die Filter von den Fischen, Schildkröten und andere Meereslebewesen mit Nahrung verwechselt. Die qualvollen Verstopfungen des Verdauungsapparates führen meist zum Tod durch Verhungern. 

Was wir tun können: Zunächst einmal, am besten aufhören zu rauchen. Wenn das nicht klappt: Zigarettenstummel gehören in den Restmüll! Dort werden sie verbrannt und können das Wasser nicht verunreinigen oder Tiere schädigen. Falls beim Wandern in der Natur oder beim Spaziergang in der Stadt kein Mülleimer zur Hand ist, gibt es praktische Taschenaschenbecher. Die sind übrigens auch hervorragend geeignet sind, um die Stummel der anderen aufzulesen. Auch Nichtraucher können hier natürlich mithelfen. Übrigens kostet es an vielen Orten in Europa bereits eine Menge Bussgeld, wenn man bei der falschen Zigarettenentsorgung erwischt wird.  

 

 

 

Quellen und weitere Informationen: 
Respect Nature
WHO: Tobacco and its environmental impact
University of San Diego: Toxicity of cigarette butts, and their chemical components, to marine and freshwater fish
NBC: Cigarette butts in the ocean

 

In den zwei Zeiträumen Juni und August wurde in Deutschland alles gezählt, was krabbelt, fliegt, summt, brummt und sechs Beine hat.

Haben Sie sich schon einmal gefragt, was Sie mit einem kleinen Moos auf dem Waldboden gemeinsam haben? Wahrscheinlich nicht, aber da nun diese Frage gestellt ist, überlegen Sie kurz. Wenn ihre Antwort lautet, da wären keinerlei Gemeinsamkeiten, dann stimmt das nicht ganz.

Eine Notlösung nennen die Entwickler die Methode, mit der sie Embryonen der ausgestorbenen Nördlichen Breitmaulnashörner gezeugt haben. Wann der Transfer in die Leihmutter stattfinden kann, ist auch aufgrund der aktuellen Situation noch fraglich.  

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