Jule Seifert

Jule Seifert

Die Verschmutzung der Meere wird von Tag zu Tag schlimmer. Der Welttag der Ozeane soll die Wichtigkeit der Meere ins Gedächtnis bringen.

Kolumbien ist trotz grosser Umweltzerstörung immer noch eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt. Zusammen mit dem UN-Environment Programme (UNEP) und Deutschland ist Kolumbien der Gastgeber für den diesjährigen World Environment Day.

Da es vom Rüstabfall bis zum gebrauchsfertigen Humus ungefähr 9 Monate dauert, ist nun der ideale Zeitpunkt, um einen Komposthaufen für die Gartensaison 2021 anzulegen!  

Seit einigen Jahren wandert der scheue Goldschakal immer weiter nach Mitteleuropa und wurde im letzten Jahrzehnt auch einige Male in der Schweiz gesichtet.

Wer mit dem Fahrrad anstatt dem Auto unterwegs ist, schont die Umwelt und tut sich selbst was Gutes! Der morgige Welt-Fahrradtag ist eine tolle Gelegenheit, wieder mal kräftig in die Pedale zu treten: Ebenso wie natürlich jeder andere Tag…

Sie haben die Dinosaurier überlebt und sind so einige der ältesten Spezies unserer Erde. Bisher konnten sie sich allen Umweltsituationen anpassen, doch durch menschliche Einflüsse sind nun viele akut gefährdet.

Um das Bienensterben aufzuhalten, können wir auf unseren Grünflachen im Garten, an den Hausfassaden und selbst auf den kleinsten Balkonflächen ein Bienenparadies schaffen.

Die über 1000 Bienenarten in Europa spielen eine wichtige Rolle bei der Bestäubung einer Mehrheit unserer heimischen Blütenpflanzen.
Zeit, mit ihren Lieblingsblumen Danke zu sagen!
Grundsätzlich sollten Sie beim Pflanzenkauf darauf achten, dass keine der Pflanzen mit Neonicotinoiden behandelt wurden. (Achten Sie hierfür auf das Biosiegel oder fragen Sie das Fachpersonal.) Dieses Nervengift ist äusserst toxisch für Insekten und somit auch für die Bienen. Die Gehirnprozesse der Bienen werden geschädigt und ihre Kommunikation und Navigation eingeschränkt. Ein weiteres Problem: Neonicotinoide verbleiben lange in der Natur, denn auch andere Pflanzen als die unmittelbar mit ihnen behandelten können diese Stoffe aus dem Boden wieder aufnehmen. Für einen naturnahen Garten gilt prinzipiell der Verzicht auf synthetische Substrate und alle Pestizide. Am liebsten mögen die Bienen Stauden, die möglichst von Frühling bis Herbst blühen und so ein reiches Pollen- und Nektarangebot bieten. Sie sollten ausserdem auf Stauden und Blumen mit gefüllten Blüten verzichten, denn diese enthalten keine Staubblätter, die Pollen produzieren. Ideal für kleine Flächen wie den Balkon ist der Anbau von Kräutern. Lassen Sie die Kräuter dann aber auch blühen, denn erst so sind sie eine attraktive Nahrungsquelle für viele Insekten! Einheimische Gehölze, gerade Obstbäume, sollten in einem grösseren Garten unbedingt vorhanden sein. Der Vorteil beim Obst- und Kräuteranbau: Nicht nur die Bienen finden Nahrung, sondern auch unsere Küche wird verfeinert. 
 
Standort #1: kleiner Balkon in den Bergen
- Wiesen-Flockenblume (Centaurea jacea
- Giersch (Aegopodium podagraria
- Barbarakraut (Barbarea vulgaris
- Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis
- Rot-Klee (Trifolium pratense)
Diese Bepflanzung ist in Töpfen möglich und zumindest Teile der Pflanzen sind essbar! 
 
Standort #2: Dachbegrünung in Zürich
- Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus)  
- Wiesen-Kerbel (Anthriscus sylvestris
- Weisser Steinklee (Melilotus albus
- Echte Kamille (Matricaria chamomilla
- Herbst-Milchkraut (Leontodon autumnalis
 
Standort #3: grosser Garten im Mittelland
- Salweide (Salix caprea
- Grossblättrige Weide (Salix appendiculata
- Traubenkirsche (Prunus padus
- Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)
Die ersten 2 Arten sind wintergrün, die letzten beiden essbar. 
 
Standort #4: Hausfassade mit Kletterhilfe in der Hauptstadt 
- Wald-Geissblatt (Lonicera periclymenum
- Efeu (Hedera helix
- Zweihäusige Zaunrübe (Bryonia dioica
- Gemeine Waldrebe (Clematis vitalba
 
Wie Sie sehen, gibt es für jeden Standort und jede Fläche die passenden Blütenpflanzen, um ein kleines Bienenparadies zu schaffen! Auf der Onlineplattform des Vereins Floretia bekommen Sie weitere Bepflanzungsvorschläge für ihre Garten- und Balkonlandschaften. Die Plattform gibt Überblick über eine grosse Auswahl an heimischen Wildpflanzen, die nach verschiedenen Parametern geordnet werden können. Zusätzlich bietet die Seite Pflegetipps und ergänzend dazu Anleitungen für Nisthilfen und unterstützende Strukturelemente. Die Förderung der Biodiversität in Stadt und Land war nie einfacher! 

 

 

Quellen und weitere Informationen:
Bienen.ch: Bienenweide
Floretia: Welche Wildpflanzen eignen sich für Ihren Standort?

 

Die Schweiz grenzt zwar weder an das Mittelmeer noch an den Atlantik, doch trotz der Binnenlage ist es dennoch wichtig und möglich, die Meere zu schützen. 

Der Schweizer Michel von Tell erzielte im März einen neuen Weltrekord auf einem elektrisch angetriebenen Motorrad.

In den warmen Monaten werden wieder die Motorräder aus der Garage geholt und für Spritztouren und Ausflüge genutzt. Dies sollte, der Umwelt und den Anwohnern zuliebe, auf Motorrädern mit Elektromotor stattfinden. Nicht überzeugt? Der Schweizer Michel von Tell zeigt, wie weit man sich mittlerweile mit dem Elektro-Motorrad fortbewegen kann. Er fuhr innerhalb von 24 Stunden eine Strecke von über 1700 Kilometern. Die Tour führte durch insgesamt 4 Länder. Startpunkt war Zürich, von dort ging es über die deutsche Grenze in Richtung Stuttgart weiter. In der Landeshauptstadt Baden-Württembergs erfolgte die erste Akkuladung des E-Töffs. Insgesamt sechsmal pendelte von Tell anschliessend zwischen Stuttgart und Singen am Bodensee, um in der letzten Etappe über Österreich an seinem Zielort Ruggell in Liechtenstein einzutreffen. In insgesamt 23 Stunden und 48 Minuten einschliesslich 8 Akkuschnellladungen überwand von Tell eine Distanz von 1723km. Der bisherige Rekord von 2018 wurde so um 406 Kilometer überboten. Dieser gelang damals auf einer extra abgesperrten Strecke mit insgesamt 7 verschiedenen Fahrern. 
Laut dem Hersteller Harley Davidson ist die LifeWire-Maschine, mit der der Rekord aufgestellt wurde, mit einem 15,5-kWh-Lithium/Ionen-Akku ausgestattet. 80% der Batteriekapazität können innerhalb von 40 Minuten an der Schnellladesäule aufgeladen werden. Der Akku verfügt über eine Mindestreichweite von 158 Kilometern im Stadtverkehr. Dass dieser Wert auch unter Realbedingungen im Alltagsverkehr ein ganzes Stück weit übertroffen werden kann, bewies Michel von Tell mit seiner Rekordfahrt. 
 

Wussten Sie, … 
dass die ersten Elektromotorräder bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den USA patentiert wurden? Doch gegen die grosse Konkurrenz der leistungsstarken Verbrennungsmotoren konnten sie sich vorerst nicht durchsetzen. Erst 2009 kamen die ersten Strassenmotorräder mit Elektromotor auf den Markt. Haupthindernis für die Konstruktion von leistungsstarken Zweirädern mit Elektromotor war bisher die geringe Reichweite der Lithium-Ionen-Batterien, gekoppelt mit deren langen Ladezeiten.

 
   
In der Schweiz sind 740 000 Motorräder (BfS, Stand 2020) zugelassen. Dies zeigt, wie beliebt der Motorsport ist. Doch der ungebrochene Anstieg der CO2-Emissionen im Bereich Verkehr (BAFU 2018) legt nahe, dass auch hinsichtlich dieser Freizeitaktivität ein Umdenken stattfinden muss. Wird beim Akkuaufladen Strom aus erneuerbaren Energien genutzt, können erhebliche Einsparungen bei den Treibhausgasemissionen erreicht werden. Zugleich wird die Feinstaubbelastung eingedämmt. Ein weiterer Vorteil: Die leisen Elektromotoren stören weder die Tierwelt noch die Anwohner der beliebten Ausflugsstrecken. Sollte die Fahrerin den typischen Motorensound allzu arg vermissen, gäbe es ja die Möglichkeit, den Lärm der Verbrennungsmotoren über Kopfhörer zu geniessen… 

 

Quellen und weitere Informationen:
Tagesanzeiger: Schweizer fährt elektrisch zum Rekord
Zeit.de: Test Elektromotorrad
E-Fahrer.de: Anbieter Elektro-Motorrad 2020
Bundesamt für Statistik: Motorräder in der Schweiz

Die Wunderpflanze Hanf ist eine vom Menschen seit Jahrtausenden genutzte Pflanze. Aber nicht nur die verarbeiteten Fasern oder die gegessenen Nüsschen, auch der Konsum der Blüten ist seit jeher Teil der menschlichen Kultur. Sei es als Heil- oder Genussmittel.

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