Es sei noch zu früh, die im vergangenen September vom Schweizer Stimmvolk abgelehnte Vorlage zum Jagdgesetz neu zu lancieren. Dieser Meinung ist die Umweltkommission des Ständerates, obwohl die Abstimmungsresultate klar und deutlich sind.

Die Gefährdung so vieler Tierarten durch den Menschen ist eine doch eher betrübliche Angelegenheit. Jess French und James Gilleard gelingt es trotzdem, in ihrem Sachbilderbuch neben der angemessenen Besorgnis um die porträtierten Tiere auch deren Faszination und eine schöne Portion Ermutigung zu ihrem erfolgreichen Schutz ausgewogen zusammenzuführen.

Zum Tier des Jahres 2021 wurde der Bachflohkrebs erkoren. Der zunächst unscheinbare Bachbewohner spielt eine wichtige Rolle im Ökosystem Fluss.

Als Reporterin in Südostasien: das Klima, der Mensch und der Müll

Lena Bodewein holt nah, was uns so fern nur erscheint: In einfühlsamen Reportagen führt sie uns auf Tuchfühlung mit den Umweltzerstörungen in Südostasien und der Erkenntnis, wie uns die Vorgänge am anderen Ende des Planeten doch direkt betreffen. Dabei hält sie neben der differenzierten Darstellung der Problemstellungen auch die diesbezüglichen Lösungen fest im Blick.

Mein Leben für den Schutz der Erde oder warum wir jetzt handeln müssen

Der offenherzige Lebens- und Reisebericht des Naturfotografen Markus Mauthe vermittelt uns Fakten und Lösungen im Kampf um unsere natürlichen Lebensgrundlagen rund um die Welt. Vor allem aber auch die Courage, diesen jetzt mit erneuerter Zuversicht anzugehen.

Wie man radikal und konsequent neu wirtschaftet

Der sympathische Bericht des Unternehmers Hans-Dietrich Reckhaus darüber, wie er sich vom Insektenvernichter zum Insektenschützer wandelte, bietet neben profunder Information zum Insektensterben viel Inspiration und Ermutigung für ein neues, nachhaltiges Unternehmertum. Eine kleine Lektion für uns Umweltbewegte hält es noch nebenbei bereit.

 Vor knapp einem Monat traf man sich in New York zur 75. UN-Vollversammlung sowie zum Biodiversitätsgipfel. Trotz knapp dreissigjähriger Bemühungen steht es schlecht um den Artenschutz. 

Zu Besuch bei aussterbenden Tieren und Pflanzen in der Schweiz

In stimmungsvollen und höchst informativen Reportagen folgen Gregor Klaus und Nicolas Gattlen engagierten Artenschützerinnen und Biologen zu ihren Schützlingen: Elf allzu nah vor dem Aussterben stehenden Tieren und Pflanzen in der Schweiz. Das macht dann weniger traurig oder nachdenklich als vielmehr Lust, sich an den Schutzbemühungen zu beteiligen.

Eine Notlösung nennen die Entwickler die Methode, mit der sie Embryonen der ausgestorbenen Nördlichen Breitmaulnashörner gezeugt haben. Wann der Transfer in die Leihmutter stattfinden kann, ist auch aufgrund der aktuellen Situation noch fraglich.  

Schon vor 4000 Jahren wurden Elefanten in Indien als Reit- und Lasttiere eingesetzt. Das belegen dortige Skulpturen und Malereien. Bis heute sind die Dickhäuter wichtige Arbeitstiere, die an der Holzgewinnung (und somit der Zerstörung ihres eigenen Lebensraums) beteiligt werden. Sie ersetzen die Maschinen, die in steilen Bergregionen gar nicht zum Einsatz kommen können.

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