Tonnenweise synthetische Mikrofasern gelangen durch das Tragen und Waschen von Kleidungsstücken in die Umwelt. Über eine Änderung im Produktionsprozess kann man das zu grossen Teilen verhindern.

Ein T-Shirt, das für 5 Franken verkauft wird, kann nicht naturverträglich sein. Unser Modewahnsinn geht auf Kosten der Arbeiterinnen, der Umwelt und des Klimas. Die Nachfrage an Secondhand-Mode beschleunigt die Nachhaltigkeit in der Modebranche. 

Im Fazit unserer Artikelserie zur Textilindustrie dürfen wir feststellen: Es tut sich was. Genug?

Nachdem wir die Hose siebenmal getragen haben, landet sie im Altkleidercontainer - und wieder in den Fängen des textilen Business. Das ist jetzt aber nicht nur schlecht.

Unsere Kleidung hat abertausende Kilometer hinter sich gebracht, bis sie bei uns im Schrank hängt. Das macht gleichwohl nur einen kleinen Teil ihrer CO2-Emissionen aus.

Genäht werden unsere Kleider in Auftragsarbeit in Räumen voller Nähmaschinen in Südasien und Osteuropa. Die Arbeitsbedingungen der Näherinnen dort sind allzu oft - und weiterhin - unsäglich.

Auch wenn die Produktionspraxis allgemein geächtet ist und viele Hersteller auf sie verzichten wollen, findet sie doch noch immer Anwendung: Das Sandstrahlen von Jeans zur Erzeugung des used look.

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