Dr. Hans-Niklaus Müller

Dr. Hans-Niklaus Müller

Das von den Staaten 2015 in Paris unterzeichnete Klimaabkommen ebenso wie die Energiestrategie der Schweiz verpflichten uns, die Treibhausgas-Emissionen bis 2050 auf netto Null zu reduzieren. Einigkeit besteht darin, dass dies nur unter vollständigem Verzicht auf fossile Treib- und Brennstoffe möglich sein wird.

Die Erderwärmung schreitet voran und wird mit ihren Folgen je nach Region zusehends spürbarer. Sich darüber Gedanken zu machen, wie die Menschheit aus dieser Klimakrise findet, ist hoch an der Zeit. Die Einsicht muss reifen, dass daraus persönliches und politisches Handeln dringend geboten ist. Das «zentrum RANFT» engagiert sich mit den Ranfter Klimagesprächen.

Tatsache ist, dass auf unserem Globus ein gravierender Klimawandel stattfindet, menschengemacht und schneller voranschreitend als vorhergesehen. Mit gewaltigen Schäden an Menschenleben und Infrastrukturen entwickelt er sich zur Klimakrise.

Das Land nach den Umweltabstimmungen vom 13. Juni 2021: Gegner wie Befürworter der Vorlagen betonen, dass die Bevölkerung trotz der Ablehnung der Vorlagen für Gesundheits-, Umwelt- und Klimaschutz seien. Aber offenbar darf es nichts kosten…
Wie sollen denn die schädlichen Beeinträchtigungen durch die industrialisierte Landwirtschaft innert nützlicher Frist behoben und die Vereinbarungen aus dem Pariser Klimaabkommen erfüllt werden, wenn die gesteckten Umweltziele schon bisher nicht erreicht worden sind?

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende, das uns mit den sich zusehends stärker manifestierenden Auswirkungen des Klimawandels und der Ungewissheit um das Coronavirus in Atem hielt. Während sich Politik und Gesellschaft vehement gegen die Gefahren der Krankheit wehren, sind die Befürchtungen um die Folgen des Klimawandels verdrängt worden, obwohl uns diese noch viel länger betreffen werden.

Ein schwieriges Jahr geht zu Ende, das uns mit den sich zusehends stärker manifestierenden Auswirkungen des Klimawandels und der Ungewissheit um das Coronavirus in Atem hielt. Während sich Politik und Gesellschaft vehement gegen die Gefahren der Krankheit wehren, sind die Befürchtungen um die Folgen des Klimawandels verdrängt worden, obwohl uns diese noch viel länger betreffen werden.

Das achte Swiss Green Economy Symposium (SGES) in Winterthur anerbot sich im Sinne des 17. Nachhaltigkeits-Ziels der UN-Agenda 2030 «Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben füllen» als Treffpunkt für Dialog und Austausch. Das kontrovers anmutende Tagungsthema war denn auch Rahmen zahlreicher Vorträge und sog. Innovationsforen für nachhaltiges Wirtschaften.

Nicht nur die Klimajugend wird wieder aktiv. Auch die Politik setzt mit dem revidierten CO2-Gesetz neue Akzente. Seitens der Wissenschaft und der Umweltverbände steigt der Druck zum dringend gebotenen Handeln.

Unser fossil befeuertes und zentralistisch organisiertes Energiesystem hat versagt. Die Umweltschäden sind gravierend, die Erderwärmung jetzt schon katastrophal. Die Dekarbonisierung ist vordringlich und bedeutet für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen die entscheidende Herausforderung.

Über Lithium wird in Zusammenhang mit der Zunahme elektrisch betriebener Fahrzeuge viel diskutiert, ohne dass sich männiglich bewusst ist, dass dieser Stoff in jedem Handy herumgetragen wird und schon seit Jahren in den Batterien herkömmlicher Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren verbaut ist.

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