Alle Welt redet von Klimaschutz und dass dringender Handlungsbedarf geboten ist, ein Umdenken Not tut, um letztliche noch schlimmere Folgen - versunkene Inselstaaten, überschwemmte und dicht bevölkerte Küstenregionen, grosse Flüchtlingsströme - zu vermeiden.

Seit der ersten Weltklimakonferenz 1979 in Genf und den seit 1995 in Berlin jährlich an wechselnden Orten abgehaltenen COP treffen sich die Staaten der Welt, um über Gefahren, Probleme, Folgen des seit 1990 durch die IPCC allgemein bekannten und anerkannten Klimawandels zu debattieren.
Bemerkenswert ist sicher, dass dieses Weltforum besteht, und dass man miteinander redet. Das schafft Vertrauen und erstellt eine Grundlage für gemeinsames Handeln. Welches sind aber die konkreten Ergebnisse?

Der Klimawandel als das Undenkbare

Amitav Ghoshs Analyse der kulturellen und gesellschaftlichen Klimawandel-Verdrängung ist kein Buch, das man zwischen Tür und Angel liest. Es ist ein tiefschürfendes Buch mit einem Hang zur Übererklärung. Doch es stellt wichtige Fragen, die so noch gar nicht gestellt wurden – und hat dann darauf auch noch Antworten, die es in der Frage nach unserem persönlichen und globalen Umgang mit dem Klimawandel unbedingt zu berücksichtigen gilt.

Als Binnenland wird die Schweiz von den direkten Folgen des steigenden Meeresspiegels verschont bleiben. Dennoch macht sich der Klimawandel auch hierzulande bemerkbar.

Uns sind tagtäglich Grenzen gesetzt: persönlich, räumlich, zeitlich. Grenzen setzen uns die Technik, auch die Wirtschaft, denn nicht alles ist machbar!
Grenzen erfordern aber auch die übermässigen Umweltbelastungen und deren Folgen für Gesellschaft, Umwelt und Klima.
Ist es in diesem Umfeld opportun, Grenzen zu überschreiten – und wenn ja, welche??
Diese bewusst zu machen und zu überwinden, war plakatives Ziel des Swiss Green Economy Symposium, das kürzlich bereits zum fünften Mal in Winterthur stattfand.

Der Mensch tut sich oft schwer damit, unangenehme Tatsachen zu akzeptieren. Der Klimawandel ist fast schon ein Paradebeispiel dafür. Vielleicht gibt es ein Einsehen, wenn aufgrund des Klimas plötzlich ein Loch im Geldbeutel klafft – wenn es dann nicht schon zu spät ist.

Die 23. Weltklimakonferenz in Bonn unter der Präsidentschaft der Fidschi-Inseln startet in Kürze: Was steht auf dem Programm? Welche Erwartungen haben wir an die nahezu 25‘000 Teilnehmenden?

Welche Folgen hat der Klimawandel auf die Menschen, die in den stark betroffenen Gebieten leben? Wie lange können sie noch in ihrer Heimat bleiben bis diese unbewohnbar wird?

Wie wirken sich die Veränderungen des Klimas auf lokale Wetterereignisse aus? Was ist heute schon sichtbar und was befürchten Forscher für die Zukunft?

Logo von umweltnetz-schweiz

umweltnetz-schweiz.ch

Forum für umweltbewusste Menschen

Informationen aus den Bereichen Umwelt, Natur, Ökologie, Energie, Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Das wirkungsvolle Umweltportal.

Redaktion

Stiftung Umweltinformation Schweiz
Eichwaldstrasse 35
6005 Luzern
Telefon 041 240 57 57
E-Mail redaktion@umweltnetz-schweiz.ch

Social Media

×

Newsletter Anmeldung

Bleiben Sie auf dem neusten Stand und melden Sie sich bei unserem Newsletter an.