Schneller, schlimmer, wärmer… Der neue Bericht des Weltklimarates ist erschienen. Die Erkenntnisse sind zwar in ihrem Kern nicht neu, aber umso besorgniserregender.

Die Erderwärmung schreitet voran und wird mit ihren Folgen je nach Region zusehends spürbarer. Sich darüber Gedanken zu machen, wie die Menschheit aus dieser Klimakrise findet, ist hoch an der Zeit. Die Einsicht muss reifen, dass daraus persönliches und politisches Handeln dringend geboten ist. Das «zentrum RANFT» engagiert sich mit den Ranfter Klimagesprächen.

Bestimmte Waldfeuer können selbst dem Schnee und Regen des Winters trotzen. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Art von „Zombie-Bränden“ in den nördlichen Breitengraden immer häufiger auftreten.

Tatsache ist, dass auf unserem Globus ein gravierender Klimawandel stattfindet, menschengemacht und schneller voranschreitend als vorhergesehen. Mit gewaltigen Schäden an Menschenleben und Infrastrukturen entwickelt er sich zur Klimakrise.

Fakt: Sonnenblumen- und Rapsöl sind die beliebtesten Speiseöle in der Schweiz. Der pro Kopf-Konsum lag beim Sonnenblumenöl bei 5.6kg und beim Rapsöl bei 4.4kg im Jahr 2019 - Olivenöl lag mit 1.8kg erst an fünfter Stelle. Um auf das klimaschädliche Palmöl zu verzichten, weichen viele Lebensmittelproduzenten auf die beiden einheimischen Öle aus, wodurch der Konsum weiter steigt.
Die Produktion verursacht jedoch Emissionen: Während für die Produktion von einem Liter Rapsöl im Durchschnitt rund 2.71kg CO2 emittiert werden, sind es für Sonnenblumenöl etwa 2.24kg CO2.

Folgerung: Der Unterschied der Ökobilanzen der beiden Öle ist gering und zeigt sich - insbesondere bei heimischer Produktion - als den Konkurrenzprodukten überlegen.
Dennoch ist noch auf zwei Dinge zu achten: Während in der Schweiz jährlich 106 000 Tonnen Rapsöl produziert werden, sind es beim Sonnenblumenöl nur ungefähr 500 Tonnen. Beim Kauf von Sonnenblumenöl sollte man also überprüfen, dass dieses aus einheimischem Anbau stammt. Ausserdem sollten vor allem kaltgepresste Bio-Öle gekauft werden, da bei diesen auf Pestizide und synthetische Düngemittel verzichtet wird und der Energieverbrauch durch die Kaltpressung deutlich niedriger ist.
In Zukunft könnte sich die einheimische Produktion von Raps auf Sonnenblumen verlagern: Zwar profitiert auch der Raps vom Klimawandel und den daraus folgenden milderen Wintern, bei Sonnenblumen ist der Effekt jedoch um einiges höher.

weitere Informationen:
Foodaktuell: Rapsöl ersetzt Sonnenblumenöl
Klimatarier: CO2 Rechner 
Die Umweltberatung: Pflanzenöle 

Alle Klimabausteine

Heute sind die Buche und die Fichte die dominanten Baumarten der Schweiz, doch der Klimawandel verdrängt sie aus ihrem gewohnten Habitat.

Die Covid-19-Pandemie ist zweifelsohne eine medizinische, wirtschaftliche und soziale Krise von globalem Ausmass. Sie ist aber zugleich die Folge einer tiefgreifenden Umweltkrise, in der wir uns seit Jahrzehnten befinden.

Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Klimawandels

Mit dem Klimawandel werden sich auch die Pflanzen- und Tierwelt vor unserer Haustür verändern. Wie das dann aussehen wird, und wie wir damit umgehen können: Das erforscht Bernhard Kegel in seinem neuen Buch in gewohnt kompetenter und differenzierter Durchdringung.

Die Erderwärmung führt vor allem in Gebieten mit einem kühleren Klima zu spürbaren Folgen - die Kryosphäre ist davon besonders betroffen.

Wie der Klimawandel unser Leben verändern wird

In ihrer unerbittlichen Zukunftsschau zeichnen uns Nick Reimer und Toralf Staud ein umfassendes Bild davon, wie der Klimawandel unser Leben und unsere Umwelt nur allzu bald verändert. Ohne sich dafür auf spekulative Prophetie berufen zu müssen, zeigen sie auf, wie ungemütlich es auch nur schon bei der angestrebten Erwärmung von 2 Grad werden wird, und aktivieren damit die Abwehrkräfte.

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