Alles cool

01 Apr 2019

Ein guter Teil unserer Nahrung wurde industriell aufbereitet. Eine dieser Verarbeitungsmethoden prüfen wir heute auf ihre ökologische Verträglichkeit.

Der weltweite Klimastreik, angekündigt für nächsten Freitag, dem 15. März, ruft uns zu massivem Umdenken auf. Ein Umdenken, das dringend erforderlich ist!

Naomi Zürcher ist in den USA geboren und war dort 40 Jahre zuerst als Urban Forester und später zusätzlich als Beraterin für Baumpflege tätig. Seit 2012 lebt sie in der Schweiz und setzt sich auch hier für die Stadtbäume ein.

Schule schwänzen für einen wirksamen Klimaschutz: Seit die schwedische Schülerin Greta Thunberg für ihre Klimastreiks in Stockholm berühmt wurde, folgten Schüler weltweit ihrem Beispiel.  

Zum 49. Mal schon findet das WEF statt, ganz Davos steht Kopf, über 3‘000 Persönlichkeiten werden erwartet aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung. Millionen werden in deren Sicherheit investiert, Millionen werden ihre Anreise und Unterbringung verschlingen, deren Umweltbelastung nicht beziffert.

Umwelt soll laut Organisator Schwab das Hauptthema am diesjährigen Kongress sein. Mit der Einladung der 16 jährigen schwedischen Klimaaktivistin Greta soll dazu ein Zeichen gesetzt werden.

Sie beweist Zivilcourage und richtet mit ihren Streiks Aufmerksamkeit auf unser brennendstes Problem, den Klimawandel und dessen Herausforderung an uns alle. Zahlreiche Schüler verschiedener Länder tun es ihr gleich, gehen auf die Strasse, statt zur Schule, wollen, dass die Verantwortlichen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft endlich wirkungsvoll, zielgerichtet und effizient handeln.

In Davos wird wieder viel über das Klima geredet, genauso wie vor Wochen am Klimagipfel in Katowice. Sicher ist es gut, dass über die Probleme debattiert wird, aber besser wäre es, wenn konkrete Beschlüsse gefasst würden und deren Umsetzung unverzüglich Realität würden.

Realitätsverlust und Realitätsverweigerung angesichts bereits gravierender Auswirkungen des Klimawandels nicht nur im ökologischen, sondern auch im sozialen und ökonomischen Bereich werden uns teuer zu stehen kommen. Dabei ist der Klimawandel bei weitem nicht das einzige drängende Problem, das zu lösen ist. Je grösser all diese Herausforderungen werden, so scheint es, wächst unser Drang, diese zu verdrängen. Wir stecken den Kopf in den Sand und argumentieren, dass es schon nicht so schlimm kommen wird, wie angeblich notorische Schwarzmaler warnen. Wir wiegen uns damit aber in Illusionen.

Es gälte doch, endlich einzugestehen, dass sich die Welt durch unser Verhalten verändert hat und dass wir entsprechend handeln müssten, aber wir sind nicht bereit, den Preis dafür zu bezahlen. Obwohl die Zeit drängt, beherrscht kein Optimismus die etablierte Szenerie in Davos.

Hoffnung keimt hingegen auf durch junge, unbeschwert agierende, kritische Zeitgenossen wie Greta und ihre an vielen Orten ihrem Beispiel folgenden Schülerinnen und Schüler!

 

Quellen und weitere Informationen:
Webseite World Economic Forum

Liebe Leserin, lieber Leser,

2018 ist zu Ende. Zeit, aufs neue Jahr zu blicken: Umweltnetz-Schweiz stellt 12 Vorsätze für einen ökologischeren Lebensstil vor.

Der diesjährige Internationale Tag der Migranten dreht sich um deren Würde. In Anbetracht der immer häufiger werdenden Umweltflüchtlinge stellt sich die Frage: Wie können wir diese Menschen rechtlich schützen, damit auch ihnen Würde zuteilwird?

Im November wüteten in Kalifornien Waldbrände von zuvor noch nie verzeichnetem Ausmass. Forscher vermuten, dass dies mit dem Klimawandel zusammenhängt.

An die COP 24 (Climate Change Conference of the Parties) im polnischen Katowice werden hohe Anforderungen geknüpft. Endlich soll ein Regelwerk umfassender und robuster Umsetzungsrichtlinien für die Operationalisierung des Klima-Übereinkommens von Paris verabschiedet werden.

Logo von umweltnetz-schweiz

umweltnetz-schweiz.ch

Forum für umweltbewusste Menschen

Informationen aus den Bereichen Umwelt, Natur, Ökologie, Energie, Gesundheit und Nachhaltigkeit.

Das wirkungsvolle Umweltportal.

Redaktion

Stiftung Umweltinformation Schweiz
Eichwaldstrasse 35
6005 Luzern
Telefon 041 240 57 57
E-Mail redaktion@umweltnetz-schweiz.ch

Social Media

×

Newsletter Anmeldung

Bleiben Sie auf dem neusten Stand und melden Sie sich bei unserem Newsletter an.