Milena Burri

Milena Burri

Auf Baumwoll-, Soja- und Maisfeldern in den USA wuchern sogenannte Super – Unkräuter. Sie haben Resistenzen gegen verschiedene Unkrautvernichtungsmittel entwickelt. Schuld daran sind laut Wissenschaftlern genetisch veränderte Pflanzen und der damit verbundene massive Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln.

Die EU-Kommission hat Vorschläge für die künftige Gestaltung der Klima- und Energiepolitik bis 2030 vorgelegt. Umweltorganisationen kritisieren das ungenügende Reduktionsziel für Treibhausgasemissionen, den Verzicht auf ein bindendes Ausbauziel für erneuerbare Energien und den Wegfall eines Ziels zur Energieeinsparung.

Die Waldohreule wurde vom  Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz zum Vogel des Jahres 2014 gewählt. Sie bevorzugt Übergänge zwischen Wald und Kulturland mit lichten Waldpartien, Magerwiesen, Hecken und extensiv genutztem Wiesland. Ihr Lebensraum verschwindet jedoch zunehmend, weshalb sie in ihrem Bestand bedroht ist.

Daunen, also die feinen Unterfedern, schützen Wasservögel wie Enten und Gänse vor Feuchtigkeit und Kälte. Diese Eigenschaften macht sich auch der Mensch zunutze und verwendet die Federn als Füllmaterial für Bettdecken, Jacken und Schlafsäcke. Die Daunen stammen jedoch vielfach von Tieren aus Massentierhaltung; Lebendrupf und Zwangsfütterung sind nicht ausgeschlossen.

Fressen und Gefressen-werden – ein eingespielter Mechanismus, der für das Funktionieren von verschiedenen Ökosystemen wichtig ist. Die grossen Raubtiere geraten jedoch weltweit zunehmend unter Druck. Ihr Verschwinden hat grosse Auswirkungen auf andere Tier- und Pflanzenarten, wie eine in der Fachzeitschrift "Science" publizierte Studie zeigt.

Die ersten Pollen fliegen, Pflanzen knospen und Tiere beenden ihre Winterruhe. Wenn es so weitergeht, dann könnte der Januar der mildeste seit 100 Jahren werden. Für die einen sind die tiefen Temperaturen willkommen, für andere können sie problematisch werden.

Kormorane sind zunehmend auch in der Schweiz anzutreffen. Bei Berufsfischern ist das jedoch nicht gern gesehen. Sie sehen in dem Vogel einen Konkurrenten und klagen über geringere Erträge und beschädigte Netze und Reusen. Untersuchungen zeigen jedoch, dass die Schäden kleiner sind als angenommen.

In unserer aufgeräumten, monotonen Landschaft finden viele Tierarten keine Nahrung und keinen Unterschlupf oder Nistplatz mehr. Durch das Schaffen von Ersatz-Lebensräumen kann man diese Tiere unterstützen. Dazu kann jeder einen kleinen Beitrag leisten. Durch eine naturnahe Gartengestaltung und das Anbieten von Nisthilfen oder Unterschlüpfen kann man  die Artenvielfalt fördern und erhält gleichzeitig einen Einblick in die faszinierende Welt verschiedener Tierarten.

Das Stromspar-Potential bei Elektrogeräten ist gross: Mit besseren Geräten liessen sich über acht Prozent des Schweizer Stromverbrauchs einsparen. Diese Woche endet die Vernehmlassung für neue Mindeststandards für Elektrogeräte. Ginge es nach dem Bundesrat, bliebe viel Potential ungenutzt. Die Umweltverbände verlangen deshalb umfassende Nachbesserungen.

Die Groppe (Cottus gobio) wurde vom Schweizerischen Fischereiverband zum Fisch des Jahres gewählt. Sie reagiert sensibel auf den Zustand der Bäche und Flüsse und ist somit eine natürliche Botschafterin für gesunde Gewässer. Der Verband fordert, dass die Renaturierung der Gewässer in der Schweiz stark vorangetrieben wird.

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