Milena Burri

Milena Burri

Sand ist nach Wasser der weltweit meist verbrauchte Rohstoff. Doch er wird knapp. Weitgehend unbemerkt ist deshalb bereits ein regelrechter Kampf um Sand entbrannt, mit katastrophalen Folgen für die Natur.

Schätzungsweise 8 Millionen Handys liegen unbenutzt in Schweizer Schubladen. Sie enthalten viele wertvolle und seltene Edel- und andere Metalle. Werden sie rezirkuliert, können weltweit Metallreserven geschont werden.

Nicht nur an grossen Modeschauen, auch auf der Strasse trägt man wieder Pelz. Anders als früher leiden die Tiere aber eher nicht mehr für den klassischen Pelzmantel, sondern für fellbestückte Krägen, Kapuzen oder Mützen.

Die japanische Walfangflotte macht sich erneut auf in Richtung Antarktis. Bis Ende März sollen etwa 1‘000 Zwergwale und 50 Finnwale getötet werden - zu „wissenschaftlichen“ Zwecken, wie die Japaner angeben.

Die Biodiversität in der Schweiz ist rückläufig, der Zustand der unterschiedlichen Lebensräume verschlechtert sich zusehends. Ein Drittel der einheimischen Arten ist bereits bedroht. Dennoch beurteilen die meisten Schweizerinnen und Schweizer den Zustand der Biodiversität als gut bis sehr gut.

Jedes Jahr befragt das Forschungsinstitut gfs die Schweizer Bevölkerung zu ihrem Bedrohungsempfinden. Schweizerinnen und Schweizer fühlen sich so sicher wie seit 25 Jahren nicht mehr. Die grösste Angst verursacht aber die Umweltproblematik, wie schon in den letzten 5 Jahren.

Sie versprechen zartere Haut oder weissere Zähne – Produkte mit „Peelingeffekt“. Mikroskopisch kleine Plastikkügelchen sollen dabei zu einem mechanischen Reinigungseffekt verhelfen. Diese Plastikteilchen gelangen jedoch über das Abwasser in die Umwelt und verteilen sich dort.

Das europäische Importverbot für Robbenprodukte aus der kommerziellen Jagd bleibt in Kraft. Das hat kürzlich die Welthandelsorganisation (WTO) entschieden. Erstmals werden moralische Vorbehalte der Bevölkerung als Rechtfertigung für Handelsbeschränkungen angeführt – ein Präzedenzfall für den Tierschutz.

Auch in der Schweiz gelangen viele Pestizide in die Umwelt. Dies hat bedrohliche Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Umweltverbände legen nun dem Bundesrat eine Anleitung zur Pestizidreduktion vor und fordern die Ausarbeitung und Umsetzung eines nationalen Pestizidreduktionsplans.

Der Winter ist eine harte Zeit für Tiere. Diejenigen Vogelarten, die hier überwintern, sind jedoch gut an die Lebensbedingungen in unseren Breitengraden angepasst. Möchte man sie trotzdem bei der Nahrungssuche unterstützen, sind einige wichtige Punkte zu beachten.

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