Gestern haben wir unseren jährlichen einheimischen „Energievorrat“ aufgebraucht. Nun sind wir voll und ganz abhängig.

Wie schneidet die Schweiz in Sachen Recycling ab? Was sind die Herausforderungen beim Plastik-Recycling? In Vorausschau auf den Welt-Recycling-Tag am 18. März durchleuchten wir die «Recycling-Weltmeisterin» Schweiz.

Die Wälder hoch oben in den Bergen schützen uns vor Lawinen, Murgängen und Dürren. Gemeinsam können wir mithelfen und die Kulturlandschaft im Berggebiet stärken und erhalten.

Der Energiecharta-Vertrag erlaubt es den fossilen Energiekonzernen, EU-Staaten vor das internationale Schiedsgericht zu ziehen, wenn Klimaschutzgesetze ihre Profite schmälern. Anstatt aber ganz auszutreten, sieht die Schweiz lediglich eine „Modernisierung“ des Vertrags vor.

Wie stark sich kleinste Plastikteilchen über die Luft verbreiten, ist bisher noch unterschätzt. Eine neue Studie untersucht nun, wie viel Mikroplastik wirklich auf uns herunter regnet.

Bekanntermassen enthalten die in Kehrichtverbrennungsanlagen anfallenden Schlacken und Filterstäube wertvolle Rohstoffe, die zurückgewonnen werden sollten. Verschiedene Verfahren sind auf dem Prüfstand.

Eins vornweg — ja, Plastik muss in den Kreislauf! Dennoch bleiben auch beim Rezyklieren einige unlösbare Probleme erhalten.

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die Feldlerche so zahlreich vertreten, dass ihre Bestände in der Schweiz als unzählbar galten. Mittlerweile ist sie auf der Roten Liste der gefährdeten Arten.

Fakten: Plastikabfälle überfluten zurzeit die Weltmeere und reichern sich in Form von Mikroplastik in der Umwelt ab. Die Herstellung von 1 Kilogramm PET benötigt fast 2 Kilogramm Rohöl und erzeugt etwa das Vierfache an CO2-Emissionen. Da Einweg-PET-Flaschen nach nur einmaligem Gebrauch entsorgt oder bestenfalls rezykliert werden, ist ihre Ökobilanz schlecht. Wiederbefüllbare Mehrweg-PET-Flaschen haben hingegen kaum Verbreitung gefunden.


Folgerung: Es sind somit Mehrweg-Alternativen gefragt, die nicht aus fossilen Rohstoffen hergestellt werden. Glasflaschen haben den Vorteil der Wiederbefüllbarkeit: Eine einzelne Glasflasche kann etwa 50 Mal wiederverwendet werden – doppelt so oft wie die Mehrweg-PET-Flaschen.
Im Vergleich zu Einwegverpackungen aus Plastik verursachen Glasflaschen über ihren gesamten Lebenszyklus nicht einmal halb so viele CO2-Emissionen, obwohl sie schwerer sind und deshalb ihr Transport höhere CO2-Emissionen verursacht. Für eine gute Ökobilanz sind deshalb Regionalität und Mehrweg wichtig.

 

Quellen und weitere Informationen:
Bafu: PET-Getränkeflaschen
CO2-Online: Vergleich umweltfreundliche Verpackungen

Alle Klimabausteine

Naturschutzgebiete sind unerlässlich, um natürliche Lebensräume zu erhalten und den Artenverlust einzudämmen. In der Schweiz sind sie aber zu klein und fragmentiert, um die Biodiversität ausreichend zu schützen.

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