Das perfekte Symbol unserer Zeit ist der Laubbläser: Er verlagert ein Problem von einem Ort zum anderen ohne es zu lösen, benötigt dafür wertvolle Energie und macht eine Menge Lärm.

Pferde, Rollschuhläuferinnen und Velofahrer auf Schweizer Autobahnen. Der autofreie Tag hatte vor 50 Jahren noch eine ganz andere Bedeutung als heute.

Am 18. September 2021 versammelten sich rund um den Globus über 20 Millionen Helferinnen und Helfern, um unsere Erde von Littering zu befreien.

Ohne Insekten kein Wald. Nebst ihren wichtigen Funktionen können Insekten jedoch einzelne Bäume schädigen und so die Leistung eines Waldes reduzieren.

Heute Abend noch nichts vor? Oder ist das Wochenende noch frei? Warum sich nicht mit einem der unzähligen Angebote zu den Themen Umwelt und Natur weiterbilden lassen?

Vor einer Woche sind im Zuge des europäischen Plans zur Krebsbekämpfung neue Grenzwerte für Blei in Lebensmitteln in Kraft getreten. Auch die Schweiz will nun die Blei-Höchstwerte an diejenigen der EU anpassen.

Der Herbst zieht langsam ein. Und damit füllen sich in der Schweiz die Regal mit vielen saisonalen Früchten und Gemüsen.

Die Coronakrise erfasste 2020 in der Schweiz auch das Autorecycling: zur Verwertung fielen weniger Altautos an, und für die Wertstoffe wurden tiefere Erlöse erzielt. Für die künftige Verwertung der Autobestandteile ist eine noch bessere Integration in die Kreislaufwirtschaft nötig. Chancen dazu bietet die Umstellung der individuellen Mobilität auf Elektrofahrzeuge. Eine besondere Herausforderung bedeuten dabei die Antriebsbatterien.

Am 11. August 2021 verabschiedete der Bundesrat einen direkten Gegenentwurf zur Gletscher-Initiative. Dieser verfolgt das gleiche Ziel wie die Initiative, jedoch mit abgeschwächten Massnahmen.

Fakt: Die bauliche Infrastruktur verursacht in der Schweiz die grössten Materialflüsse. Mit 39.79 Millionen Tonnen pro Jahr ist Beton mit Abstand das häufigste verwendete Baumaterial der Schweiz. Beton ist ein Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung wie Kies und Sand, Wasser und allenfalls chemischen Zusatzstoffen. Wird Beton sauber zurückgebaut, entsteht Betonabbruch, der zu Recycling-Beton (RC-Beton) aufgearbeitet werden kann. Von den 40 Millionen Tonnen Beton, die in der Schweiz jährlich verbaut werden, macht solcher Recyclingbeton aber nur 15 Prozent aus (Stand 2019).
Hauptsächlich der Zementgehalt im Beton bestimmt dessen Umweltauswirkungen. Die mehr als 4 Milliarden Tonnen Zement, die weltweit jedes Jahr produziert werden, sind für rund 8% der globalen CO2-Emissionen verantwortlich. Zement verschmutzt die Luft daher mehr als Flugzeuge und Handelsschiffe zusammen. Das Recycling von Zement hingegen ist nicht möglich.

Folgerung: Inwiefern die Verwendung von Recyclingbeton einen positiven Einfluss auf die Umweltauswirkungen unserer Bauaktivitäten haben kann, ist umstritten. Jedoch scheint die Verwendung von RC-Beton die Landschaftsnutzung für Kiesabbau und für die Deponie von Abbruchmaterial zu reduzieren. Bei anderen Umweltbelastungen wie beispielsweise dem Verbrauch von Energieressourcen ist der Einfluss gering und hängt vor allem von Art und Menge des eingesetzten Zements und der Länge der Transportwege ab. Forschende sind sich aber einig, dass mehr RC-Beton zum Einsatz kommen sollte, um die Materialkreisläufe zu schliessen, und der Zementgehalt in rezykliertem sowie in Primärbeton so gering wie möglich gehalten werden sollte.

 

Quellen und weitere Informationen:
Empa: Material- und Energieressourcen sowie Umweltauswirkungen der baulichen Infrastruktur der Schweiz
Bischof S. et. al: Vergleichende Ökobilanzen
Luzerner Zeitung: Studie zeigt: Recyclingbeton ist besser als angenommen
Swiss Info: Zement soll grüner werden
Amt für Hochbauten, Stadt Zürich: Ökobilanz ausgewählter Betonsorten

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