Weltumwelttag - Internationaler Tag der Umwelt: 5. Juni

Noch haben wir das Schicksal dieses Planeten in unseren Händen. Noch haben wir das Schicksal dieses Planeten in unseren Händen.

In Erinnerung an die erste UN Umweltkonferenz 1972 in Stockholm soll jedes Jahr am 5. Juni der Umwelt gedacht werden. 

Ein Gedenktag unter vielen, einer mehr, der  -angesichts der vielen Umweltprobleme-  ein schlechtes Gewissen verursachen soll ? Oder gar einer, der auf bisherige, wenn auch bescheidene Erfolge stolz machen soll ?

Weder noch; denn:

Angesichts der vielen Probleme, die den ganzen Erdball betreffen, deren Auswirkungen die Lebensgrundlagen letztlich aller Menschen gefährden, ist es sicher geboten, sich an einem besonderen Tag damit ernsthaft auseinander zu setzen.

Klar, eigentlich müsste jeder Tag ein Tag der Umwelt sein. Jeden Tag müssten wir unser Verhalten hinterfragen und daraus konsequent unser Handeln ableiten.

Einigkeit besteht in weiten Kreisen, dass unsere gewohnten Aktivitäten so nicht weitergeführt werden können. Beispielsweise verbrauchen wir weit mehr Ressourcen als wieder nachwachsen können. Beispielsweise heizen wir mit der Verbrennung von Kohle, Gas, Öl, Uran unsere Atmosphäre derart auf, dass die globale Erderwärmung gravierende Ausmasse anzunehmen droht. Beispielsweise verändern wir unsere Landschaften durch Überbauung und industrielle Landwirtschaft so stark, dass die für uns wichtige Biodiversität zerstört wird.

Ohne zu berücksichtigen, dass wir Teil unserer Umwelt und Natur sind, die unsere Lebensgrundlage bedeuten, wurde in den Industrieländern die Steigerung der Lebensqualität in vielen Fällen auf Kosten von Umwelt und Klima erreicht. Dabei wurde nicht berücksichtigt, dass die natürlichen Ressourcen begrenzt sind, die durch den Klimawandel verursachten Naturkatastrophen das Leben generell bedrohen, für das Funktionieren der Ökosysteme wichtige Pflanzen und Tiere aussterben.

Wenn wir in derselben Weise weiter produzieren und konsumieren, benötigen wir im Jahr 2050 nicht nur drei Planeten, sondern erleben auch unabsehbare Folgen des fortschreitenden Klimawandels.

An vielen Umweltkonferenzen und Klimagipfeln wird seit Jahren darüber debattiert; -

leider mit bescheidenem Erfolg. Zwar hat die Einsicht, dass die künftige Entwicklung der menschlichen Gesellschaft nachhaltig, dh. zukunftsfähig sein muss, schon am Erdgipfel in Rio 1992 und die Notwendigkeit, die ansteigende Welttemperatur auf unter 2°C bzw. auf 1,5°C zu beschränken am Weltklimagipfel 2015 in Paris Eingang in die Beschlussdokumente gefunden, aber was ist daraus geworden ?

Sich darüber seine Gedanken zu machen und daraus aber auch persönliche Konsequenzen zu ziehen, lohnt sich am Weltumwelttag bestimmt, aber sicher auch an jedem anderen Tag !

Der Wandel im Handeln beginnt bei jeder und jedem Einzelnen ! 

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