Ratgeber: Auto teilen, weil geteiltes Glück doppeltes Glück ist

Der Umwelt zu Liebe sollten wir teilen. Der Umwelt zu Liebe sollten wir teilen.

Das Auto steht weit oben auf der Liste unserer Klimasünden. Ganz verzichten auf das bequeme Fortbewegungsmittel will man trotzdem nicht. Die Lösung für dieses Problem heisst Carsharing.

Ein eigenes Auto braucht man heute im Grunde gar nicht mehr. Die Schweiz ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. In der Stadt bewegt man sich am einfachsten mit dem Velo und für längere Strecken bietet sich das E-Bike an.

Teilen

Wer trotzdem nicht auf das Auto verzichten will oder kann, hat heute mehrere Möglichkeiten. Es besteht nicht mehr die Notwendigkeit, dass sich jede Familie oder sogar jede Person ein eigenes Auto zulegt. Die grossräumigen Autos werden geteilt. Unterschieden wird dabei zwischen zwei verschiedenen Konzepten: das Carsharing und das Ridesharing – das Teilen des Autos oder der Fahrt. Die Anbieter haben ihre Angebote in den letzten Jahren ausgebaut. Das Teilen ist somit bequem und einfach geworden.

Carsharing

Mit dem Konzept des Carsharing werden Autos von verschiedenen Parteien verwendet. So können mehrere Personen profitieren und die Autos stehen weniger häufig ungenutzt in der Garage.

Mobility: Das ist der wohl bekannteste Carsharing Anbieter der Schweiz. Mobility bietet über 2`900 eigene Fahrzeuge an 1`500 verschiedenen Standorten an. Wer eine Mitgliedschaftskarte besitzt, kann das reservierte Auto nutzen und an einem beliebigen Standort wieder abgeben.
Sharoo: Eine Vermittlungsplattform, die es Firmen oder auch Privatpersonen ermöglicht, ihr Auto für eine bestimmte Zeitspanne zu vermieten. Das Auto kann mit dem Handy geöffnet werden (dank der „Sharoo-Box“). In Betrieb gesetzt wird es mit dem hinterlegten Autoschlüssel.
2EM: Auch dies ist eine Vermittlungsplattform zwischen Vermieter und Mieter. Vor der Fahrt müssen sich die zwei Parteien treffen und einen Vertrag unterzeichnen. Das Konzept bietet sich somit für längere Fahrten und Gebrauchsdauern an.

Ridesharing

Die Idee, eine Autofahrt zu teilen, ist umweltfreundlich, sozial und praktisch. Autobesitzer und Mitfahrer können einen Gewinn daraus schlagen. Das Auto hat weniger freie Plätze, die Fahrt ist lohnenswerter  und Reisende können sich auch ohne eigenes Auto bequem fortbewegen. Der Preis wird zwischen den beiden Parteien ausgemacht. Meistens funktioniert die Plattform mit einem Bewertungssystem, das eine bessere Einschätzung der Mitglieder ermöglicht.

Idosh: Der Mitfahrer darf gratis an der Fahrt teilnehmen. Je nach Länge der Strecke werden CoinZ verteilt – ein System von Belohnungen und Rabatten. Dies soll ein Anreiz für beide Seiten sein, sich Mitfahrer bzw. Mitfahrtgelegenheiten zu suchen.
BlaBlaCar: Die Plattform ist in über 20 Ländern aktiv und vereint 35 Millionen Mitglieder. Die Kosten der Fahrt werden vom Mitfahrer übernommen. Das macht es für Autobesitzer attraktiver, Fremde mitzunehmen.  
Ride2Go: Über diese Webseite können sich die zwei Parteien finden und verständigen. Der Anbieter greift nicht in den Prozess ein und bezahlt wird in der Regel bar.
Karzoo: Eine moderne Art von Mitfahrtzentrale, die zwischen Auto- und Mitfahrer vermittelt.
E-Carpooling: Diese Plattform ermöglicht es, Mitfahrgelegenheiten anzubieten oder zu suchen. Die beiden Parteien teilen sich die Kosten. Ein eigens dafür eingerichteter Rechner ist auf der Internetseite zu finden.  

Wie man erkennen kann, besteht bereits eine breite Variation von Angeboten. Hinzu kommen ähnliche Möglichkeiten für das Teilen von Velos oder Parkplätzen.

Quellen und weitere Informationen:
tcs.ch: Testbericht Mobilität Anbieter

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