Chantal Sempach

Chantal Sempach

Es ist eine faszinierende Welt, die wir wohl nie vollständig entdecken und verstehen werden: Die Welt der Insekten. Ihr Schutz tut ganz besonders not.

Die Natur, Tier- und Pflanzenwelt der Schweiz ist faszinierend. Zahlreiche Naturzentren bieten inspirierende Möglichkeiten, um die Biodiversität der Schweiz zu erleben. Ein Ausflug lohnt sich auf jeden Fall!

Immer mehr Arten sind weltweit vom Aussterben bedroht. Die Weltgemeinschaft hat sich nun entschieden, etwas dagegen zu unternehmen. Viele Ziele wurden formuliert, aber nur wenige konkrete Massnahmen wurden dargelegt.

Fakt:

Energydrinks sind beliebt. Rund 42 Millionen Liter davon werden allein in der Schweiz jährlich verkauft. Nicht nur ihre gesundheitlichen Auswirkungen sind bedenklich, sondern auch ihr Effekt auf die Umwelt. Falls alle Inhaltsstoffe – Wasser, Zucker und synthetische Stoffe ausgenommen Kohlendioxid und Zitronensäure – aus der Schweiz stammen, werden für die Produktion einer einzelnen Dose (250 ml) rund 0,2 kg CO2e benötigt. Der grösste Anteil der Umweltauswirkungen ist auf die Verpackung zurückzuführen. Die ressourcenintensive Aluminiumproduktion für die Dose verursacht 64 % der Treibhausgasemissionen. Die Inhaltsstoffe - insbesondere Zucker und die synthetischen Beifügungen wie Koffein und Vitamine - tragen mit etwa 15 % zu den gesamten Emissionen bei. Transport und Vertrieb haben einen weitaus geringeren Anteil an den gesamten Umweltauswirkungen, wenn das Getränk im selben Land produziert und konsumiert wird.

Folgerung

Da vor allem die Aluminiumdosen die THG-Emissionen von Energydrinks erheblich erhöhen, besteht ein großes Potenzial zur Verringerung der Umweltauswirkungen durch die Verwendung einer nachhaltigeren Verpackung. Auch die Reduktion des Zuckergehalts könnte Wirkung zeigen. Dieser Inhaltsstoff äussert sich zwar kaum in der CO2-Ökobilanz, denn die Wasser- und Bodenverschmutzung durch den Einsatz von Pestiziden sowie die Landnutzung sind in dieser Zahl nicht einberechnet. Ein weiterer wichtiger Faktor wird der Transport, sobald die Getränkedose ausserhalb des Herkunftslandes konsumiert wird. Wird das Getränk in die USA exportiert, erhöht sich die Umweltbelastung pro Dose um die Hälfte auf 0,3 kg CO2e.

 

Quellen und weitere Informationen:
Nadia Malinverno, Niels Jungbluth: The environmental impact of an energy drink

Alle Klimabausteine

Unsere Insekten sterben. Innerhalb der letzten dreissig Jahren ist der Insektenbestand um 75% zurückgegangen. Dagegen unternommen wird nur wenig.

Es ist Jagdsaison. Kaum fällt der erste Schuss, gibt es in Schweizer Restaurants Wildfleisch auf den Teller. Doch das Wild kommt meist aus Slowenien oder Österreich. Gründe dafür gibt es mehrere.

Der Kampf für den Umweltschutz wird immer gefährlicher: Mehr als vier Morde pro Woche gab es im Jahr 2020.

Der Verbrauch natürlicher, nicht erneuerbarer Ressourcen steigt weltweit an. Immer noch. Und obwohl wir uns den gravierenden sozialen und ökologischen Auswirkungen bewusst sind, strebt unsere Gesellschaft immer noch nach mehr und noch mehr.

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