Rekordjahr bei Naturkatastrophen

06 Mär 2012

Naturkatastrophen verursachten im Jahr 2011 wirtschaftliche Schäden in Rekordhöhe. Das bisherige Rekordjahr wurde um zwei Drittel übertroffen. Gründe dafür sind nicht nur zahlreiche Erdbeben, sondern auch die Tatsache, dass zunehmend mehr Gebäude und Verkehrsinfrastrukturen betroffen sind.

 Nach Angaben der UNO haben Naturkatastrophen im vergangenen Jahr wirtschaftliche Schäden in der Höhe von mehr als 380 Milliarden Dollar angerichtet. Dieser Wert liegt 2011 deutlich über dem bisherigen Rekord des Jahres 2005, als die USA vom Hurrikan «Katrina» heimgesucht wurden.

 Letztes Jahr waren es in erster Linie die Erdbeben in Japan und Neuseeland sowie die Überschwemmungen in Thailand und anderen Teilen der Welt. Erdbeben hatten am meisten Tote und die grössten Schäden zur Folge. Allein das Beben, der Tsunami und die dadurch ausgelöste Atomreaktorkatastrophe in Japan verursachten laut der UNO-Behörde zur Katastrophenvorsorge 210 Milliarden Dollar Schaden.

Gemäss UNO-Experten lebt die Hälfte der sieben Milliarden Menschen auf der Welt in katastrophengefährdeten Gebieten. Während die Zahl der Toten durch bessere Frühwarnsysteme sinke, stellten die wirtschaftlichen Folgen für viele Länder ein hohes Risiko dar. Dieses nimmt mit der fortschreitenden Verstädterung unserer Lebensräume massiv zu.

 

 

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